Jobcast mit Sebastian aus dem Bereich Valuation & Modeling
Sebastian: Bei uns geht es darum, Unternehmen zu bewerten, die zum Beispiel verkauft oder gekauft werden. Wir machen aber auch sogenannte Purchase Price Allocations.
Aktuell arbeiten wir an einem Projekt, bei dem ein Unternehmen interne Carve-outs vorbereitet, um seine Organisationsstruktur neu aufzustellen. Dabei arbeiten wir auch relativ viel mit anderen Workstreams bei Deloitte zusammen, was ich immer extrem spannend finde.
Host: Du hörst Sebastian von Deloitte, der dort im Bereich Valuation and Modeling tätig ist und dir aus seinem Arbeitsalltag erzählt.
Sebastian: Generell lernt man hier noch mal extrem viel, gerade was die Modellierung von Bewertungen betrifft, aber natürlich auch – bei mir aktuell – das Berichte schreiben.
Das war etwas, das mir im Studium nie so richtig lag, aber hier lernt man, wie es richtig funktioniert. Ich muss auch sagen, das ist ein großer Unterschied zur Uni: Hier bekommt man immer wieder Feedback, gerade weil man viel mit Senior Manager:innen, Direktor:innen und auch Partner:innen zu tun hat.
Es muss gut überlegt sein, was man am Ende abliefert. Gerade bei uns in den Berichten hat jeder Satz Gewicht. Das heißt, jeder Satz muss prägnant formuliert werden.
Der Arbeitsalltag, wenn man frisch bei Deloitte anfängt, sieht eigentlich so aus, dass wir bei Unternehmen immer wieder Vergleichsgruppen brauchen, um den Unternehmenspreis auf der einen Seite vergleichen zu können, aber auch zum Beispiel Kapitalkosten ableiten zu können.
Je mehr man dann wirklich reinkommt, desto mehr Aufgaben bekommt man auch. Irgendwann befüllt man selbst Bewertungsmodelle, sichtet die Daten der Mandanten und interpretiert die Ergebnisse so, dass sie korrekt im Bericht reflektiert werden können.