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Studydrive Podcast Career To Go mit Henri aus dem Bereich Financial Services Industry

Einleitung: Also ich denke, was sehr wichtig ist, ist eine gewisse Wissbegierigkeit und Neugierde, dass man einfach Lust hat, sich in in verschiedene Themen einzuarbeiten, dass man Lust hat zu lernen, das ist auch ein großer Aspekt, was sehr cool ist. Man muss natürlich auch das Interesse an Neuem mitbringen und auch die Offenheit, neue Dinge zu lernen. 

Intro: Career to go – Was macht man in einem bestimmten Job?  
Career to go – Wie wird man fit für die Arbeitswelt?  
Studydrive fragt nach.  

*Interview beginnt* 

Constanze: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Career to go, dem Karriere Podcast von Studydrive. Mein Name ist Constanze Marie Teschner. Heute werfen wir mal wieder einen Blick in die Welt der Beratung, genauer gesagt in den Bereich Financial Services Industry Assurance bei Deloitte. Mein Gast ist Henri Kallenberg, Senior Consultant im Business Audit and Assurance. Er wird aus seinem Alltag in der Beratung von Banken und Finanzdienstleistern berichten und beweisen, warum gerade dieser Bereich so spannend und abwechslungsreich ist. Ich möchte mit ihm darüber sprechen, wie der Einstieg bei Deloitte gelingen kann, welche Herausforderungen und Chancen das Arbeiten in der FSI Assurance bietet und warum es sich lohnt, in diesem Feld Karriere zu machen. Herzlich Willkommen Henri. 

Henri: Hallo Constanze, vielen Dank für die Einladung.  

Constanze: Ich freue mich, dass du da bist. Wir werden heute alle Stationen kennenlernen, die dich zu deiner jetzigen Position gebracht haben, angefangen vom Praktikum. Bevor wir das aber tun, habe ich ein paar Fragen für dich vorbereitet. In unserer Kennenlern-Rubrik Die fantastischen 4. Bist du bereit dazu? 

Henri: Sehr gerne.  

Constanze: Wunderbar! Gameshow: Welches ist dein Lieblingsspiel? 

Henri: Also ich komme tatsächlich aus einer großen Brettspielfamilie. Ich weiß nicht, ob es mein Lieblingsspiel ist, aber wahrscheinlich ein Spiel, was wir am häufigsten gespielt haben, ist Siedler von Catan.  

Constanze: Dafür habe ich auch sehr große Sympathien. Digital Detox: Wie schaltest du nach der Arbeit richtig ab? 

Henri: In der Regel auf zwei Arten, entweder beim Sport, um mal ein bisschen den Kopf für was anderes zu bekommen, oder indem ich Zeit mit Freunden und Freundinnen verbringe und da auf andere Gedanken komme. 

Constanze: Small Joys: Was ist eine kleine Sache im Alltag, die dir regelmäßig gute Laune macht? 

Henri: Bei mir ist das ganz klar Essen, also alles, was irgendwie mit Essen zu tun hat, das zaubert mir immer ein Lächeln aufs Gesicht. 

Constanze: Das geht mir ganz genau so. Da kann ich gut dazu relaten. Learning Curve: Was hast du in deinem Job zuletzt zum ersten Mal gemacht? 

Henri: Gute Frage, da gibt es natürlich viele Sachen, die man häufig macht, sich neue Themen erarbeiten und Co. Wenn man es ein bisschen größer sieht, war bei mir tatsächlich eine Sache, die im Kern nichts mit der Arbeit zu tun hat: Ich habe vor kurzem zum ersten Mal ein Teamevent geplant. Auch arbeitsbezogen, aber ein bisschen anderer Kontext. Und das war ganz spannend, da mal sich so ein bisschen auch um Aktivitäten außerhalb der Arbeit zu kümmern und das für das Projektteam einmal zu planen.  

Constanze: Cool, was habt ihr gemacht? 

Henri: Wir haben es noch nicht gemacht, steht noch an, aber wir machen wahrscheinlich zusammen einen Kochkurs. 

Constanze: Oh wunderbar, da schließt sich der Kreis zu deinen Small Joys, die du dann mit deinen Kolleginnen teilst.  

Henri: Man sieht, dass ich meine Finger gespielt hatte.  

Constanze: Ja, cool, vielen Dank und viel Spaß dann dabei. Henri, dein Einstieg verlief über ein Praktikum im Bereich FSI Assurance und schon nach kurzer Zeit bist du dann bereits fest bei Deloitte eingestiegen. Was hast du in dieser Zeit gelernt und wie kam es dazu, dass du so schnell übernommen wurdest? 

Henri: Genau, ich habe im Januar 2024 ein Praktikum hier bei uns im Investment Management Team begonnen. Ein dreimonatiges Praktikum, war initial für vier Monate angesetzt und wir haben dann beidseitig relativ zügig gemerkt, dass die Mitarbeit gut funktioniert und die Zusammenarbeit. Und haben uns dann dazu entschieden, den fließenden Übergang für mich, sozusagen den Berufseinstieg, in demselben Team zu wählen. Es war ein sehr spannendes Praktikum, weil ich das Glück hatte, dass ich relativ zeitig, tatsächlich an meinem zweiten Tag, direkt nachdem ich einmal das klassische Onboarding und Co durchlebt habe, direkt auf ein Projekt gekommen bin. Und dieses Projekt sich dann eigentlich den kompletten Zeitraum meines Praktikums erstreckt hat und ich da viel lernen konnte, zeitig auch viel Verantwortung übernehmen durfte, was dem geschuldet war, dass das Projektteam relativ klein war. Das heißt, man hat viele Einblicke in die Themen direkt bekommen. Der Austausch mit den Kolleginnen, die bei uns auf Projekten gearbeitet haben, war sehr angenehm. 

Constanze: Wenn du allgemein auf deine Entwicklung blickst, wie wurdest du von Deloitte dabei unterstützt? Gab es dort vielleicht auch Programme, Mentoring Programme oder Buddy Systeme, die dich da unterstützt haben? 

Henri: In der Regel ist es so, dass wenn man bei Deloitte neu anfängt, zwei Personen an die Hand gegeben bekommt. Das ist einmal ein Buddy, der dich am ersten Tag abholt, dir einmal das Büro zeigt, dir ein bisschen beim Onboarding hilft, das Team erklärt, die Strukturen, so ein paar Sachen, die man wissen sollte, was für Termine muss man wahrnehmen und der begleitet dich vor allem in den ersten Wochen und steht auch immer für Rückfragen zur Verfügung. Und dann hat man immer einen Counciler, den man zugeteilt bekommt, der sich natürlich auch immer um dich kümmert und der auch immer für dich zur Verfügung steht, der aber eher mit dir dann auf deine langfristige Entwicklung guckt. Und dieses Zusammenspiel aus diesen zwei Personen hat mir zumindest zum Einstieg sehr geholfen, weil man einfach direkt jemanden hatte, an den man sich wenden konnte, mit dem man über sämtliche Themen reden konnte und wenn man mal eben Fragen hatte oder irgendwas aufgekommen ist, dann wusste man immer: OK, da kann ich mich an die Person wenden und da werde ich auch relativ zeitnah eine hoffentlich hilfreiche, in den meisten Fällen hilfreiche Antwort bekommen und das hat mir zumindest und ich denke allgemein den Einstieg sehr erleichtert. 

Constanze: Welche Themen bearbeitest du im Bereich FSI Assurance konkret? Vielleicht kannst du mir das anhand deines Arbeitsalltages so grob skizzieren. 

Henri: Es ist relativ abwechslungsreich und relativ unterschiedlich. Ich persönlich bin mehr Teil des Investment Management Teams, dementsprechend liegt bei uns der Fokus nicht ganz auf spezifischen Themen, sondern mehr auf einer Branche. Das heißt, wir beraten in der Regel zu, ich sag mal, 90-95% Asset Manager, also Vermögenshäuser, zu verschiedensten Themen. Dadurch, dass wir wie gesagt eher einen Sektor Fokus haben, machen wir da eigentlich front to back die komplette Beratung. Bedeutet, egal was aufkommt, wir schauen uns die Themen an und können grundsätzlich erstmal alles auf eine Art und Weise bedienen. Wenn wir vielleicht bei manchen Themen noch mal tiefergehende Expertise haben, dann setzen wir uns noch mal mit Kollegen oder Kolleginnen aus anderen Teams zusammen und häufig passiert es auch, dass man ein Projekt zusammen macht mit anderen Teams, um einfach Wissenstransfer zu ermöglichen und dem Kunden im Endeffekt die bestmögliche Beratung zur Seite zu stellen. 

Constanze: Und wie kann ich mir das dann in deinem Arbeitsalltag so ein bisschen praktischer vorstellen? Ist es eher geprägt von Kundenterminen oder vom Austausch mit deinem Team? Bist du beim Kunden vor Ort, macht ihr es digital? Ich möchte quasi neben dir am Schreibtisch sitzen. 

Henri: Es ist ein bisschen schwer zu verallgemeinern, weil es tatsächlich sehr, sehr projektabhängig ist, einerseits natürlich, wo man arbeitet. Manche Kunden haben es gerne, wenn man on site ist und dann im Büro beim Kunden vor Ort ist ein paar Tage die Woche, bei manchen ist das auch komplett anders, da arbeitet man 100% remote einfach von seinem Standort aus im Büro und tauscht sich dann mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort aus. Also das variiert immer stark. Ich denke, es ist ein guter Mix aus, man hat in der Regel ein paar Termine am Tag, die einerseits intern, andererseits auch extern mit dem Kunden sind und dann dazwischen macht man eigentlich alles, was so an Arbeit anfällt, um im Endeffekt das Projekt umzusetzen. Also ist einerseits Kommunikation intern und extern und andererseits dann wirklich, ich sag mal, was im Maschinenraum passiert, um dann im Endeffekt auch das Projekt am Ende zu liefern. 

Constanze: Bei dir wechseln also Projekte und Themen und sicherlich auch so regulatorische Rahmenbedingungen ziemlich schnell. Du musst flexibel sein und dich darauf einstellen. Kannst du mir ein Beispiel nennen, bei dem du dich von 0 auf in ein neues Thema einarbeiten musstest? 

Henri: Bei uns im Team fußen viele Projekte tatsächlich auf regulatorischen Veränderungen oder Anpassungen. Das heißt, es gibt beispielsweise von der EU eine neue Richtlinie oder Verordnung, die zu Zeitpunkt XY in Kraft tritt, und dann gucken wir uns im Endeffekt an, wenn der Kunde uns beauftragt, was der Asset Manager machen muss, um eben mit dieser Verordnung oder Richtlinie Compliance zu sein. Um das ein bisschen greifbarer zu machen, vielleicht kurz zum Beispiel von einem vergangenen Projekt: Es gibt von der EU eine Richtlinie, da geht es im Endeffekt um Nachhaltigkeitsberichterstattung und diese Richtlinie besagt ganz grob, dass neben dem klassischen Jahresabschlussbericht, das ein Unternehmen eh machen muss, mit Finanz Fokus, oder wo man im Endeffekt Bilanz und Co darlegt, noch einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen muss. Das war im Endeffekt eine neue Richtlinie. Dementsprechend hat dabei bei vielen Unternehmen einerseits die Expertise gefehlt, aber auch die Workforce, um das in dem Zeitraum umzusetzen, und da wurden wir dann sozusagen als externe Berater zur Hilfe gezogen und haben dann zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort beim Kunden diesen Bericht erstellt, der dann veröffentlicht wurde und der EU-Richtlinie entsprach. 

Constanze: Und wie herausfordernd hast du das wahrgenommen? Ist es etwas, das dir leicht von der Hand geht und bei dem du dich freust, was Neues zu lernen, oder siehst du da erstmal dieses weiße Blatt, das du halt irgendwie füllen musst, was ja auch so ein bisschen herausfordernd sein kann? 

Henri: Also vor allem bei regulatorischen Themen, die relativ neu sind, hat man häufig die Situation, dass man mit relativ wenig Vorwissen startet und dann kommt das immer ein bisschen drauf an. Das ist bei jedem Projekt anders, aber in der Regel gibt es am Anfang ein paar Onboarding-Workshops, wo man das Wissen, was man dann im Endeffekt benötigt, für das Projekt mitgegeben bekommt. Und sich dann selber erst mal ein bisschen einarbeitet und genau dieser Learning Prozess ist eigentlich bei jedem Projekt gegeben, was mir auch großen Spaß macht, ist, dass man sich einfach ständig in neue Themen einarbeitet und Einblick in viele verschiedene Bereiche bekommt und eigentlich dadurch ein stetiges Lernen hat. 

Constanze: Ja, es ist ja auch diese Learning Curve, um die viele bitten, nach der viele streben, und das ist ja wirklich bei dir einfach inhärent im Job. Was macht die Zusammenarbeit bei euch im Bereich FSI Assurance so besonders? Du sprichst doch immer deine Kolleg:innen an und ich merke, dass es da einen starken Zusammenhalt gibt. Wie nimmst du das wahr? 

Henri: Das auf jeden Fall. Deloitte als Unternehmen, wahrscheinlich die Beratungsbranche allgemein, ist eine sehr junge Branche, viele junge Leute, die da arbeiten, viele, die aus dem Studium kommen. Und bei uns im Team ist das genauso, also wir sind ein sehr junges Team, dementsprechend ist das auch ein sehr dynamisches Team. Viele Leute, mit denen man auf einer selben Wellenlänge ist, mit denen man sich auch gerne mal nach der Arbeit austauscht und über ein paar andere Themen quatscht als immer nur über die Arbeit. Das braucht man natürlich auch sehr gerne und auch während der Arbeitszeit natürlich häufig, aber es ist einfach ein sehr angenehmes Miteinander unternehmensweit. Man hat eine sehr gelebte Duzkultur, bedeutet eigentlich vom Praktikant, der jetzt irgendwie seit einer Woche dabei ist, hin bis zum CEO duzt sich jeder, was das Ganze ein bisschen auflockert. Also es sind wirklich gelebte flache Hierarchien und gerade auch bei uns im Team hat man das wirklich stark, dass man da einfach jederzeit auf jeden zukommen kann, man sitzt da teilweise wirklich als Consultant, der gerade aus dem Studium kommt, mit zwei Partnern im Call und wird dann nach seiner eigenen Meinung gefragt. Das ist einfach ein sehr wertschätzendes Miteinander und allgemein hat man das Gefühl, dass man sowohl als Person als auch von der Meinung her respektiert wird und das finde ich sehr angenehm. 

Constanze: Du bist schon mehrfach auf den starken Wissensaustausch bei euch, bei Deloitte, zu sprechen gekommen, auch international. Wie erlebst du konkret diese Vernetzung im Alltag? 

Henri: Man merkt das vor allem relativ stark bei Projekten oder auch wenn man Angebote für Projekte vorbereitet. Das ist natürlich auch ein Vorteil von Unternehmen wie Deloitte, was einfach global aufgestellt ist. Bedeutet, dass man eigentlich zu jedem Thema irgendjemand im Unternehmen hat, der das schon mal zumindest in einem gewissen Grad behandelt hat. Und wenn man dann beispielsweise eine Anfrage von einem Kunden bekommt für ein Projekt und merkt, bei uns im Team haben wir vielleicht niemanden konkret, der diesen Bereich abdecken kann, weiß man, dass es irgendwo jemanden gibt, der eine Antwort auf die Frage hat. Dann kann man einfach, wir haben ein internes Tool, ein People Network, wo man einfach schauen kann, dann kann man irgendwelchen Schlagbegriffen suchen oder ähnliches oder auch einfach erstmal intern ein bisschen rumfragen: Kennst du vielleicht irgendwen, der sich damit auskennt? Und am Ende kommt man eigentlich immer an irgendwen und meistens ist der Austausch dann auch relativ spontan und selten braucht man irgendwie eine Woche Vorlaufzeit oder sowas, sondern man schreibt dann meistens einfach die Leute auf Teams an, schildert einmal das Problem oder die Situation. In der Regel bekommt man dann auch innerhalb von wenigen Stunden Rückmeldungen. Es war ganz spannend, also jetzt zum Beispiel bei dem Thema oder dem Projekt, was ich vorhin angesprochen hatte mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Da hatten wir unter anderem auch mit Kollegen aus UK zusammengearbeitet, aus ganz verschiedenen Teams hier in Deutschland. Also es war ein relativ großes Projekt mit verschiedenen Leuten aus verschiedenen Bereichen, die verschiedene Expertisen bedienen konnten, und so hat man da wirklich über verschiedene Teams und Businesses hinweg den Wissenstransfer den du angesprochen hast und auch einfach den Austausch, der auch, seitdem man neben den fachlichen einfach Spaß macht, sich mal mit anderen Leuten aus anderen Bereichen aus anderen Ländern zu unterhalten und das sehe ich als großes Asset an, was viel Freude bereitet. 

Constanze: Ich finde es total überraschend, dass ihr trotz dieser enormen Unternehmensgröße und den großen Teams trotzdem so niedrigschwellig und auf kurzen Arbeitswegen es schafft, eben da so zusammenzukommen. Ich glaube, das ist gar nicht so selbstverständlich. 

Henri: Das auf jeden Fall und ich denke auch, was einerseits natürlich der Größe des Unternehmens geschuldet ist, auch bei uns im Team. Wir sind relativ dezentral in Deutschland verteilt, also ich persönlich sitze jetzt in Berlin, aber bei uns aus dem Kernteam. Wir sind in Berlin hier noch zu dritt, dann haben wir noch Leute, die in Düsseldorf, in Frankfurt, in Hamburg, in München sitzen. Das heißt, man hat den Großteil des Jahres natürlich da primär Kontakt über Teams und Co. Und wir haben in der Regel auch immer zwei bis drei Team Events im Jahr, wo man dann noch mal zusammenkommt für ein paar Tage, wo man einerseits ein paar Schulungen hat, das heißt auch fachlich was lernt, wo man ein paar Teambuildingmaßnahmen vollzieht und aber auch einfach abends beim Essen mal zusammenkommt, auf ein, zwei Getränke sich ein bisschen austauscht, auch auf einer persönlichen Ebene, was sonst so neben der Arbeit im Leben abgeht und dieser Austausch und auch dieses Zusammenkommen ist, denke ich, auch eine Sache, die sehr wichtig ist. Im Endeffekt ist es ein People's Business und wenn man dieses Teamgefüge nicht hat und die Leute sich auch im Team nicht wohlfühlen, ich denke, das schlägt sich im Endeffekt dann auch auf die Arbeit aus und von daher ist das ein sehr wichtiger Aspekt meines Erachtens. 

Constanze: Das klingt auf jeden Fall nach gelebter Unternehmenskultur, von der du dann eben ja auch in deinem Arbeitsalltag profitieren kannst. Zum einen diese Vernetzung und diese persönliche Ebene, die da mit reinspielt, die dann auch deinen Alltag erleichtert. 

Henri: Auf jeden Fall. 

Constanze: Welchen Rat würdest du zum Abschluss Studierenden oder auch Berufseinsteigerinnen geben, die sich für deinen Bereich interessieren? Was sollten Sie unbedingt mitbringen? 

Henri: Ich denke, was sehr wichtig ist, ist eine gewisse Wissbegierigkeit und Neugierde, dass man einfach Lust hat, sich in verschiedene Themen einzuarbeiten, dass man Lust hat zu lernen, das ist auch ein großer Aspekt. Man lernt sehr viel und was sehr cool ist. Man muss natürlich auch das Interesse an Neuem mitbringen und auch die Offenheit, neue Dinge zu lernen. Und wenn man das auf jeden Fall mitbringt, ich denke, das ist schon mal eine gute Basis, um dann auch vielleicht langfristig glücklich zu werden im Berufsleben. Mir hat das auf jeden Fall viel geholfen, am Anfang, mich in möglichst viele Themen reinzustürzen und häufig ist es auch so, dass Themen, die einem vielleicht erst mal nicht viel sagen oder wo man sich auch denkt, da kann ich gar nicht viel mit anfangen, oder die interessieren mich gar nicht, sich dann im Endeffekt durchaus als interessant herausstellen und egal wie banal vielleicht auch die Aufgabe erst mal klingen mag, irgendwas nimmt man immer mit und irgendwas lernt man immer und deswegen würde ich sagen, einfach möglichst viel lernen, offen sein für neue Themen, für neue Bereiche, egal was kommt und ich glaube, damit ist man gut aufgestellt. 

Constanze: Henri, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und uns so offen von deinem Arbeitsalltag bei Deloitte erzählt hast. 

Henri: Ja, vielen Dank für die Einladung, Constanze. Hat Spaß gemacht. 

Constanze: Vielen Dank, das war unser Einblick in Henris Arbeitsalltag und ich habe mich auch schon mehrfach mit Kolleg:innen von ihm, bei Deloitte unterhalten. Einige Episoden davon packe ich euch in die Shownotes, genauso wie alle anderen Informationen dazu, wie ihr auch bei Deloitte einsteigen könnt. Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert Career to Go und teilt diese Episode mit euren Freundinnen oder Kommilitonen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und auf Wiederhören.