Deloitte Career Webcast | Pimp your application | Virtual CV & Interview Workshop
Szene 1 – Begrüßung & Einstieg [ca. 00:00:00–00:01:25]
[Visuell]: Zentrale, statische Illustrationsgrafik vor schwarzem Hintergrund. Mehrere stilisierte Personen stehen nebeneinander und bilden eine Gruppe. Über ihnen befindet sich eine abstrakte, halbkreisförmige Darstellung einer digitalen Oberfläche mit Symbolen für Profile, Vernetzung und Auswahl. Die Grafik ist flächig, modern und reduziert gehalten, ohne Bewegung oder Szenenwechsel.
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Pimp Your Application
31.03.2022
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Wer wir sind“ im oberen linken Bereich. Zwei Portraitfotos sind nebeneinander angeordnet. Links ein Portrait von Tammi Lindstedt, rechts ein Portrait von Thiresha Rajenthan. Unter jeweils dem Namen steht die Position sowie der Einstieg bei Deloitte. Die beiden Portraits sind klar voneinander getrennt und symmetrisch aufgebaut. Dünne grüne Linien dienen als visuelles Gestaltungselement oberhalb der Portraitbereiche. Die Darstellung ist statisch, ohne Bewegung oder Animation.
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Wer wir sind
Tammi Lindstedt – Senior Referentin Campus Management und Hochschulmarketing Seit September 2015 bei Deloitte
Thiresha Rajenthan – Senior Recruiting Referentin National Office & Campus Management Seit Februar 2022 bei Deloitte
Tammi: „Perfekt, Charlene, ich glaube, dann starte ich direkt mal, oder?”
Charlene: „Ja, sehr gerne.”
Tammi: „Super, genau. Ich bin Tammy. Ich verschreibe mich jedes Mal, wenn ich das sehe. Ich bin tatsächlich schon seit 2015 bei Deloitte. Ich habe damals als Praktikantin angefangen im Recruiting, Bereich Eventmanagement, war dann noch als Werkstudentin da und anschließend als Recruiting-Referentin für den Bereich Audit & Assurance tätig, also für die klassischen Wirtschaftsprüfer und auch für die prüfungsnahe Beratung. Und jetzt, seit fast drei Jahren, bin ich zuständig für das Campus Management, also für das ganze Hochschulmarketing, auch speziell für den Bereich Audit & Assurance. Das heißt, wenn ihr bei dem einen oder anderen Workshop von Audit mit dabei wart, kennt ihr mich vielleicht auch schon. Genau, und ich freue mich jetzt auf die nächste Stunde mit euch.”
Thiresha: „Ja, dann mache ich mal weiter. Ich bin Thiresha. Ich bin seit Februar 2022 dabei, also noch nicht ganz so lange wie Tammy. Ich bin Recruiting-Referentin, unter anderem für das National Office, und betreue zusammen mit Tammy auch noch das Campus Management für den Bereich Audit. Ich freue mich auch heute, euch kennenzulernen, und bin gespannt auf eure Fragen im Nachhinein.
Genau, dann würde ich euch einmal kurz die Agenda vorstellen. Wir würden euch ganz kurz etwas zur schriftlichen Bewerbung sagen, also Tipps und Tricks dazu. Danach sagen wir als Nächstes etwas zum Bewerbungsgespräch, und anschließend könnt ihr dann noch Fragen stellen, die offen geblieben sind.”
Szene 2 – Tipps und Tricks zur Schriftlichen Bewerbung [ca. 00:01:26–00:10:19]
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Vorbereitung auf die schriftliche Bewerbung“ im oberen linken Bereich. Darunter der Untertitel „Abgleich Stellenanzeige und Anforderungsprofil“. In der Bildmitte ist eine grafische Waage dargestellt. Auf der linken Seite der Waage befindet sich ein grünes Rechteck mit der Beschriftung „STELLENANZEIGE“, auf der rechten Seite ein blaues Rechteck mit der Beschriftung „ANFORDERUNGSPROFIL“. Beide Elemente sind durch Pfeile mit der Waage verbunden und stehen im visuellen Gleichgewicht. Unterhalb der Grafik verläuft eine dünne grüne Linie. Darunter sind vier Fragen jeweils mit einem grünen Fragezeichen-Icon links angeordnet. Die Darstellung ist statisch, klar strukturiert und ohne Animation.
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Vorbereitung auf die schriftliche Bewerbung Abgleich Stellenanzeige und Anforderungsprofil
STELLENANZEIGE ANFORDERUNGSPROFIL
Passt die Position zu meinen Zielen? Verfüge ich über die passenden fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten? Kann ich mich mit dem Unternehmen identifizieren (Unternehmenskultur/-werte)? Bin ich in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen (Anforderungen in der Stellenanzeige)?
Thiresha: „ Dann starte ich einmal direkt mit der schriftlichen Bewerbung.
Ja, um diese Frage einfacher zu beantworten, macht es auch Sinn, dass man die Stellenausschreibung, die vorliegt, einmal mit dem Anforderungsprofil abgleicht. Das bedeutet, dass die Stellenanzeige in einer gewissen Balance zu eurem eigenen Profil stehen sollte. Das heißt, ihr solltet die Fragen beantworten können, die ihr unten auch seht: Passt die Position zu meinen Zielen? Verfüge ich über die passenden fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten? Sind die Fähigkeiten, die ich bereits besitze, auch für die Stelle geeignet? Kann ich mich mit dem Unternehmen identifizieren? Das heißt: Stimmen meine eigenen Werte auch mit denen des Unternehmens überein, und passt das zur Unternehmenskultur? Da solltet ihr gegebenenfalls auch einmal recherchieren und euch über die Kultur informieren, also darüber, was das Unternehmen preisgibt, und einfach schauen, ob das mit euren Anforderungen übereinstimmt.
Genau, und dann noch der letzte Punkt: Bin ich in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen? Das heißt: die Anforderungen, die die Stelle mit sich bringt, also auch die Fähigkeiten, die ihr mitbringt, aber auch die Tätigkeiten, die in der Stellenanzeige beschrieben werden.
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Das Anschreiben der schriftlichen Bewerbung“ im oberen linken Bereich. Direkt darunter der Untertitel „Kein must have aber ein nice to have“. Auf der linken Seite sind mehrere Stichpunkte vertikal angeordnet, jeweils eingeleitet durch ein grünes Häkchen‑Icon. Die Stichpunkte fassen zentrale Anforderungen und Empfehlungen für das Anschreiben zusammen. Auf der rechten Bildhälfte ist eine Fotografie zu sehen: eine Hand hält einen Stift und setzt ein Häkchen auf einem gedruckten Dokument. Eine schmale grüne vertikale Linie trennt den Textbereich links vom Bildbereich rechts. Die Darstellung ist statisch, ohne Bewegung oder Animation.
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Das Anschreiben der schriftlichen Bewerbung Kein must have aber ein nice to have
Ich gehe gezielt auf die ausgeschriebenen Anforderungen ein und begründe, warum genau ich diese optimal erfülle.
Ich erkenne die Motivation für die Bewerbung.
Ich verwende einfache und prägnante Sätze.
Mein Anschreiben umfasst maximal eine Seite.
Das Anschreiben ist übersichtlich strukturiert und folgt einer einheitlichen Formatierung.
Ich wiederhole nicht nur meinen Lebenslauf, sondern setze gezielt Schwerpunkte.
Ich kann meine für diese Position relevanten fachlichen und persönlichen Stärken anhand von Beispielen gut begründen.
Thiresha: „Genau, als Nächstes würde ich mal ganz kurz auf das Anschreiben eingehen. Das Anschreiben ist bei uns, also bei Deloitte, kein Must-have, aber schön zu haben. Wie gesagt, es muss nicht sein. Generell dient das Anschreiben dazu, zusätzliche Informationen zum Lebenslauf bereitzustellen sowie einen Bezug zur Position und zum Unternehmen aufzuzeigen.
Über das Anschreiben zeigt ihr uns als Personaler, dass ihr wisst, worum es bei der Stelle geht. Wichtig ist aber auch, dass ihr darauf eingeht, warum genau diese Stelle für euch geeignet ist. Die Motivation sollte auch erkennbar sein. Also: Warum wollt ihr bei uns anfangen?
Genau, und wichtig dabei ist auch, dass das Anschreiben keine reine Wiedergabe des Lebenslaufs ist, sondern dass zusätzliche Informationen bereitgestellt werden. Dafür könnt ihr gerne auch unsere Checkliste verwenden, die ihr hier seht. Ich gehe mal ganz kurz darauf ein: Ich gehe gezielt auf die ausgeschriebenen Anforderungen ein und begründe, warum genau ich für diese Position optimal bin. Ich verwende einfache und prägnante Sätze, das heißt, die Sätze sollten kurz sein, keine Schachtelsätze – das ist ganz wichtig. Je einfacher das zu lesen ist, desto besser kann man es auch nachvollziehen. Mein Anschreiben umfasst maximal eine Seite. Das Anschreiben ist übersichtlich, strukturiert und folgt einer einheitlichen Formatierung.
Dann ist es noch wichtig, dass man sich nicht wiederholt, also den Lebenslauf nicht wiederholt, sondern klare Schwerpunkte setzt. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass nur relevante Informationen im Anschreiben enthalten sind und dass man die persönlichen Stärken anhand von Beispielen gut begründet. Denkt daran: Einer fremden Person, die euch nicht kennt, liegt das Anschreiben vor, und diese Person muss dann auch verstehen, was ihr wiedergebt. Vielleicht noch als Tipp: Lasst immer ein oder zwei Personen das Anschreiben und den Lebenslauf Korrektur lesen. Es ist doch menschlich, dass sich immer Fehler einschleichen. Und da ist es immer gut, wenn noch einmal andere Personen über den Lebenslauf schauen.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Ziel und Zweck eines CVs“ im oberen linken Bereich. Darunter sind drei grafische Icons nebeneinander angeordnet, jeweils in Form eines Zahnrads mit grünem Inneren. Unter jedem Icon befindet sich eine Textspalte mit Stichpunkten. Die linke Spalte beschreibt den ersten Eindruck, die mittlere Spalte den Fokus auf Aufmerksamkeit und Relevanz, die rechte Spalte den Blick der Recruiter auf Lebensläufe. Oben rechts ist zusätzlich ein rundes CV‑Icon dargestellt. Unter den drei Spalten verlaufen dünne grüne Linien als strukturierendes Gestaltungselement. Die Darstellung ist statisch, klar gegliedert und ohne Animation.
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Ziel und Zweck eines CVs
Wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, ist das der erste Eindruck, den du bei dem Unternehmen hinterlässt, bei dem du dich bewirbst
Errege die Aufmerksamkeit des Recruiters Kommuniziere deine Fähigkeiten, Qualitäten und Erfahrungen entsprechend der Stelle, auf die du dich bewirbst Konzentriere dich auf das Wesentliche
Recruiter haben in der Regel eine Menge Lebensläufe zu lesen Oft schauen sie sich einen Lebenslauf weniger als eine Minute lang an Manchmal sind sie daran interessiert, Schlüsselwörter zu sehen, wenn sie nach Profilen suchen, die bestimmte Qualitäten für eine bestimmte Stelle haben
Thiresha: „Genau, dann würde ich mir jetzt einmal gemeinsam mit euch den Lebenslauf anhand eines Beispiels anschauen.
Auch hier noch einmal ganz kurz vorab: Es ist wichtig, dass man, wenn man sich bewirbt, darauf achtet, dass das der erste Eindruck ist. Dein Lebenslauf, der uns vorliegt, ist immer etwas, das etwas über dich aussagt. Dabei sollte man dann auch schauen, dass die Aufmerksamkeit des Recruiters geweckt wird. Kommuniziere deine Fähigkeiten, Qualitäten und Erfahrungen dementsprechend klar, konzentriere dich auf das Wesentliche – manchmal ist weniger mehr. Das heißt, es sollte klar formuliert sein und nicht zu viel.
Die Recruiter haben in der Regel mehrere Lebensläufe zu lesen. Da sollte man schauen, dass der Lebenslauf nicht zu lang ist. Meistens ist es auch so, dass man einmal drüberschaut, einen ersten Eindruck hat – und das passiert innerhalb weniger Sekunden. Deshalb sollten Schlüsselwörter definitiv eingebracht werden, die auch auf die Stellenausschreibung Bezug nehmen. Achtet deshalb immer wieder darauf.
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Struktur eines CVs“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Mögliche Abschnitte“. Auf der linken Seite sind sechs grüne, horizontal ausgerichtete Balken untereinander angeordnet, nummeriert von 1 bis 6. Jeder Balken benennt einen möglichen Abschnitt eines Lebenslaufs. Auf der rechten Bildhälfte ist ein beispielhafter, vollständig ausgearbeiteter Lebenslauf dargestellt, inklusive Bewerbungsfoto, persönlicher Daten, Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnissen und Unterschrift. Oben rechts befindet sich zusätzlich ein rundes Icon mit der Beschriftung „CV“. Die Darstellung ist statisch, übersichtlich und ohne Animation.
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Struktur eines CVs
Mögliche Abschnitte
1 – Persönliche Daten 2 – Beruflicher Werdegang 3 – Akademischer Werdegang 4 – Weitere Kenntnisse 5 – Hobbys 6 – Ort, Datum und Unterschrift
Thiresha: „Genau, dann könnt ihr hier noch einmal unseren CV sehen, den wir als Beispiel mitgebracht haben. Wir sprechen hier von einem tabellarischen Lebenslauf, der von den meisten Unternehmen angefordert wird und gewünscht ist. Hierbei stehen die Zeitangaben immer auf der linken und die Informationen auf der rechten Seite. Meine Empfehlung wäre auch, die antichronologische Anordnung zu nutzen, also das Neueste und Aktuellste zuerst, damit der Fokus auf dem aktuellen Abschluss liegt und nicht auf dem Abitur oder der Ausbildung.
Genau, bei Studierenden und Berufseinsteigern würde ich immer nach den persönlichen Daten mit dem Studium beginnen und erst dann auf die Praktika eingehen.
Genau, hier seht ihr auch noch einmal: Starten würde ich mit den persönlichen Daten – Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. Hier ist vielleicht auch zu beachten, dass man eine seriöse E-Mail-Adresse verwendet und nichts Ausgefallenes. Genau, Geburtsdatum und Ort sind dann noch wichtig, Angaben zu Eltern oder Geschwistern sind nicht mehr notwendig. Früher war das mal der Fall, aber heute brauchen wir das nicht mehr. Genauso ist das mit dem Familienstand – das ist kein Muss und muss gar nicht mit aufgenommen werden.
Genau, zum Studium und zur Ausbildung: Da ist es, wie ich schon erwähnt hatte, wichtig, dass die Zeitangaben chronologisch absteigend sind. Name der Hochschule mit Ortsangabe, Schwerpunkte und gegebenenfalls Bachelor- beziehungsweise Masterthema und die Abschlussnote sind für uns immer sehr spannend zu sehen. Gegebenenfalls auch die Durchschnittsnote vom Abitur.
Was auch noch wichtig ist und oft gut ankommt, sind Auslandsaufenthalte während des Studiums. Genau, ansonsten müssen Angaben zur Grundschule oder zu früheren Schulen nicht aufgeführt werden. Das ist nicht mehr so wichtig und auch nicht wirklich relevant für uns.
Genau, was auch noch gut wäre: Achtet darauf, dass euer Xing- beziehungsweise LinkedIn-Profil immer gepflegt ist. Das ist oft auch spannend für uns, einfach mal zu sehen, was ihr gemacht habt und ob das mit den Angaben übereinstimmt beziehungsweise ob man dort noch weitere Informationen bekommt. Deshalb ist es immer gut, wenn das aktuell ist und die relevantesten Informationen dort auch stehen.
Habt ihr dazu noch Fragen?”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Die schriftliche Bewerbung“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Der letzte Schliff“. Darunter sind mehrere thematische Bereiche in zwei Spalten angeordnet. Links stehen die Bereiche „Inhalt & Rechtschreibung“, „Relevanz“ und „Gestaltung“, jeweils begleitet von passenden, grünen Icon‑Symbolen und Stichpunkten. Rechts sind die Bereiche „Format & Vollständigkeit“, „Übersichtlichkeit“ und „Bewerbungsfoto“ ebenfalls mit Icons und Stichpunkten dargestellt. Der obere Bereich besteht ausschließlich aus Text und Icons. Im unteren Bildbereich ist ein Foto zu sehen: Hände halten ein Tablet auf einem Tisch, daneben liegen eine Brille und ein Notizbuch. Die Darstellung ist statisch, übersichtlich strukturiert und ohne Animation.
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Die schriftliche Bewerbung Der letzte Schliff
Inhalt & Rechtschreibung Bewerbung an das richtige Unternehmen adressieren Bewerbung an das HR Recruiting Team richten Im Anschreiben auf die Positionsbeschreibung beziehen Tippfehler vermeiden
Relevanz Nicht alle Stationen des Lebens sind erwähnenswert Anhang: alle relevanten & geforderten Unterlagen
Gestaltung Auffallen um jeden Preis ist meist nicht zielführend Bewerbung der Position entsprechend anpassen
Format & Vollständigkeit CV + Anschreiben (optional) und Zeugnisse getrennt in zwei Dateien hochladen PDF‑Format mit max. 10MB pro Datei
Übersichtlichkeit Struktur in allen Dokumenten ist wichtig Mut zum Kürzen
Bewerbungsfoto Kinderbilder, Freizeitaufnahmen oder Selfies sind ein No‑Go
Szene 3 – Fragerunde [ca. 00:10:20–00:28:19]
Tammi: „Soll ich die gerade mal vorlesen, Thiresha?”
Thiresha: „Ja, das wäre super. ”
Tammi: „Also zum einen: Das Thema Bild kommt gleich. Es hat jemand gefragt, wie Deloitte zu einem Bild auf dem Lebenslauf steht – das kommt gleich. Dann haben wir noch die Frage: Ist die Unterschrift im Lebenslauf verpflichtend?”
Thiresha: „Ich würde sagen: Ja, sie ist schon relevant, auf jeden Fall. Man bestätigt damit, dass man die Angaben korrekt gemacht hat. Ich würde es definitiv mit aufnehmen.”
Tammi: „Genau, und ein Datum ist natürlich auch immer ganz gut, damit man weiß, von wann der CV überhaupt ist. Dann haben wir noch eine Frage von Leon: Wofür muss ich denn mein Geburtsdatum angeben?”
Thiresha: „Das Geburtsdatum ist meines Erachtens nicht ganz so wichtig, aber wenn später die Vertragsdaten erstellt werden, ist es für die Stammdaten relevant.”
Tammi: „Genau. Und ich weiß, in den USA wird so etwas grundsätzlich nicht genutzt, da geht es eher in Richtung anonymer Lebenslauf. Aber bei uns in Deutschland ist es doch noch einmal etwas persönlicher, und gerade auch bei Deloitte. Wir sind zwar einer der Big Four, aber trotzdem sehr familiär unterwegs, machen viel gemeinsam, und irgendwie ist es dann auch schön, wenn man im CV direkt so ein bisschen einen persönlichen Schliff drin hat. Das vielleicht noch einmal zum Thema Foto. Dann gibt es noch eine Frage: LinkedIn-Profil in den Lebenslauf als Link einfügen?”
Thiresha: „Das finde ich immer gut. Also ein QR-Code oder ein Link hilft auf jeden Fall weiter. Dann muss man nicht suchen, sondern hat direkt einen Link, auf den man klicken kann – das ist hilfreich. Genau, aber nur, wenn das LinkedIn-Profil auch gepflegt ist. Ja genau, das ist wichtig.”
Tammi: „Ich gucke gerade, hier sind einige Fragen eingegangen, aber ich würde sagen, wir gehen die jetzt einmal durch, bevor wir hier weiter switchen. Lena fragt: Wie sieht es aus, wenn man während der Schulzeit im Ausland war, im Studium aber nicht mehr? Also Lena, dann schreib es genauso in deinen CV, also in den Bereich deiner Schulzeit beziehungsweise deiner akademischen Laufbahn. Beim Studium muss man dann ja einfach nichts hinzufügen. So, ich gehe mal weiter. Soll das LinkedIn-Profil öffentlich sein oder fragt ihr die Bewerber auch an?”
Thiresha: „Also, wir fragen eigentlich niemanden an. Ja, so einen Fall hatte ich auch noch nicht. Wenn es öffentlich ist, dann sehen wir es. Wenn nicht, dann sehen wir eben auch nur den Namen – das ist aber auch nicht tragisch. Es ist ja nur eine zusätzliche Information, die man sich gegebenenfalls anschauen kann.”
Tammi: „So, Nikolaus schreibt: Wenn ein Auslandssemester im nächsten Semester feststeht und man sich auf eine Stelle für nach dem Auslandssemester bewirbt, kann man dieses dann im Lebenslauf als bevorstehend eintragen? Kannst du machen. Ja, warum nicht? Markiere auf jeden Fall, dass es noch nicht absolviert ist. Aber wieso nicht? Ihr habt ja wahrscheinlich auch noch keine Lebensläufe, die über zwei Seiten gehen sollten. Von daher ist da ja auch Platz.
So, dann weiter. Frage zum Thema Schulen: Macht natürlich normalerweise Sinn, dass man nur seine letzte Schule fürs Abitur angibt. In meinem Fall ist es jetzt so, dass ich vier Jahre in China gelebt habe, bevor ich in Berlin mein Abi gemacht habe. Ich habe daher bis jetzt die Schule in China immer drin gelassen, weil ich das als Alleinstellungsmerkmal gesehen habe. Wie ist die Meinung dazu?”
Thiresha: „Wenn es relevante Informationen sind, die wichtig sind und etwas über dich aussagen, würde ich es mit einbringen. Wenn es aber für die Stelle eher nicht relevant ist, dann würde ich noch einmal darüber nachdenken, ob das wirklich sinnvoll ist.”
Tammi: „Aber grundsätzlich: Wenn du vorher in China gelebt hast, ist das eigentlich immer ganz interessant zu wissen, auch im Hinblick auf Internationalität, die bei uns ja auch eine wichtige Rolle spielt. Also von daher – wie gesagt: Der CV wird bei euch wahrscheinlich noch nicht so lang sein. Von daher macht eine Zeile mehr oder weniger nichts aus.
Genau, macht es Sinn, Incoming-Praktika anzugeben? Wenn das Praktikum relevant ist: ja. Denken Sie, eine Seite Lebenslauf ist besser als zwei Seiten?”
Thiresha: „Kommt immer auf die Erfahrungen an. Man kann nicht pauschal sagen, dass eine Seite besser ist als zwei. Wenn es relevante Informationen gibt und ihr schon ein Auslandssemester oder mehrere Berufserfahrungen, zum Beispiel durch Werkstudententätigkeiten, gemacht habt, dann können es auch mal zwei Seiten sein. Dann sollte man die Informationen nicht weglassen.”
Tammi: „Also: Zwei Seiten sind völlig in Ordnung, aber über zwei Seiten würde ich nicht gehen.
Da gibt es noch eine Frage, aber die ist eher für später. Sie bezieht sich jetzt nicht auf den CV. Welche sonstigen Informationen sind noch auf dem CV relevant? Kenntnisse, Hobbys? Ich würde sagen, wir gehen jetzt einfach hier erst einmal weiter, weil ich glaube, teilweise werden die Sachen dann auch noch einmal beantwortet.”
Thiresha: „Dann gehe ich mal darauf ein: Also, bei Online-Bewerbungen gibt es inhaltliche und formale Besonderheiten, die ihr beachten solltet. Ich gehe mal auf den ersten Punkt direkt ein: Format und Vollständigkeit sind sehr wichtig. Dokumente solltet ihr nur vollständig hochladen, das heißt: CV, gegebenenfalls ein Anschreiben – das ist optional – und Zeugnisse sollten auf jeden Fall hochgeladen werden. Ihr müsst schauen, wie man sie hochladen kann; ihr könnt sie natürlich auch getrennt hochladen.
Genau, Anschreiben: Motivation für die Position und für das Unternehmen darlegen. Wichtig ist, dass ihr auch darauf achtet, dass die Dateinamen korrekt sind und dass die E-Mail-Adresse – wie ich das eben schon gesagt hatte – seriös ist.
Genau, dann würde ich einmal auch auf den Inhalt und die Rechtschreibung eingehen. Darauf solltet ihr auf jeden Fall achten. Das heißt: Die Bewerbung ist an das richtige Unternehmen adressiert. Das solltet ihr auf jeden Fall noch einmal prüfen. Oft kommt es ja vor, dass man sich auf mehrere Stellen bewirbt und das dann vergisst. Das wirkt dann natürlich nicht wirklich seriös. Aber darauf solltet ihr definitiv achten.
Die Bewerbung sollte – wenn es vorgegeben ist – an die Recruiting-Abteilung adressiert werden.
Die Bewerbung, ja genau, ich beziehe mein Anschreiben auf die Positionsbeschreibung, überprüfe die Rechtschreibung – das ist auch ganz wichtig. Da könnt ihr, wie ich vorhin schon gesagt hatte, auch jemanden noch einmal drüberschauen lassen. Oft schleichen sich Fehler ein. Und bei der Bewerbung für ein Praktikum wäre es auch sinnvoll, den Zeitraum oder auch die Standorte anzugeben, an denen es möglich wäre anzufangen.
Genau, dann ist es auch wichtig, dass nicht alle Stationen des Lebenslaufs erwähnenswert sind. Da müsst ihr einfach schauen, welche relevant sind, welche für diese Stelle geeignet sind und was angefragt ist.
Genau, dann ja, ihr müsst definitiv darauf achten, wenn ihr euch bewerbt, dass sich immer wieder Fehler einschleichen können. Guckt also, dass die Schriftart einheitlich ist, der Aufbau korrekt ist und die Dokumente als PDF vorliegen. Wichtige Stationen im Lebenslauf sollten nicht weggelassen werden. Bei unwichtigen Sachen solltet ihr auch schauen. Klar, Hobbys sind wichtig, dass ihr sie mit einbringt, aber ein Hobby sollte jetzt nicht sein, dass man einen Hund betreut oder Sonstiges. Dann zum Bewerbungsfoto, die Frage kam ja eben auch: In Deutschland ist es immer ganz schön, ein Foto zu haben. In anderen Ländern vielleicht nicht, aber hier ist es immer noch gern gesehen. Das Foto sollte auch definitiv seriös sein und kein Selfie oder Ähnliches.”
Tammi: „Genau. Da haben wir übrigens wirklich schon die wildesten Fotos gesehen. Das ist echt lustig – mit Sonnenbrille auf dem Pferd. Also persönlich ist gut, aber man muss es dann doch nicht übertreiben. Es ist halt keine Pflicht. Also wenn ihr kein gutes oder kein vernünftiges Bild habt, dann lasst es lieber weg.”
Thiresha: „Genau, dann zur Gestaltung: Wenn ihr euch nicht für eine kreative Position bewerbt, dann solltet ihr auch darauf achten, dass die Unterlagen seriös und klassisch gehalten sind.
Genau, und ja, zu den wichtigsten Fakten jetzt: Rechtschreibung habe ich euch ja schon mehrfach gesagt. Tippfehler schleichen sich ein, falsche Bezeichnungen kommen auch schnell vor. Das heißt: Unbedingt die Bewerbung auch von ein, zwei Personen Korrektur lesen lassen. Das kann ich euch nur empfehlen.”
Tammi: „Gut, dann würde ich an dieser Stelle wieder ein paar Fragen stellen. Gut, zum einen: Wie geht man mit Erkrankungen um?”
Thiresha: „Definitiv mit aufnehmen – oder zumindest dann, wenn sie relevant sind. Das könnt ihr oft auch im Bewerbungsprozess angeben, also ob eine Behinderung besteht oder sonst etwas. Dann geht man darauf auf jeden Fall noch einmal ein. Ob im Anschreiben oder im Lebenslauf – je nach Situation.”
Tammi: „Oder aber, wenn ihr zeitweise nicht arbeiten oder studieren konntet und deswegen eher eine Lücke im Lebenslauf entstanden ist: Dann einfach aufnehmen. Ihr müsst ja nicht erwähnen, was ihr hattet oder habt. Das könnt ihr für euch behalten. Wenn ihr mögt, dann schreibt einfach „aus persönlichen Gründen“.
Genau, und dann Theresa, geht’s weiter. Werden Bewerbungen ab einem gewissen Notenschnitt aussortiert und ist das Abiturzeugnis noch relevant?”
Thiresha: „Da kann ich nur sagen: Nein. Insgesamt zählt dein Gesamtprofil, das heißt nicht nur die Noten, sondern Erfahrung und alles zusammen sind für uns relevant. Das Abiturzeugnis würde ich mit anhängen, damit man vor allem bei Personen, die noch nicht so viel Erfahrung haben, einfach die Möglichkeit hat, sich ein Gesamtbild zu machen.”
Tammi: „Dann: An welcher Stelle im Lebenslauf würden Sie den QR-Code für LinkedIn platzieren?”
Thiresha: „Unten kann man ihn platzieren, aber man kann auch einfach den Link einfügen. Du kannst den Link zum Beispiel unter den persönlichen Angaben aufnehmen. Oder als Fußnote, ja.”
Tammi: „Habt ihr Tipps zum Einschätzen von Relevanz? Muss es immer thematisch passen? Wie weit zurück ist relevant? Tätigkeiten während der Schulzeit noch erwähnenswert?”
Thiresha: „Schwierig, pauschal zu beantworten. Da würde ich sagen: Wenn es etwas ist, das wichtig ist und etwas über dich aussagt – also über das, was du gemacht hast, wo du Erfahrungen gesammelt hast, was dich geprägt hat –, dann würde ich das auf jeden Fall mit einbringen. Wenn es aber etwas ist, das weder für die Stelle noch für dein Profil besonders wichtig ist, dann würde ich es eher weglassen. Tammi, möchtest du noch etwas ergänzen?”
Tammi: „Mhm, genau. Schülerpraktika sind eigentlich nicht mehr relevant. Auch wenn ihr in einer Bäckerei oder an einer Tankstelle gearbeitet habt – das ist nicht unbedingt immer sinnvoll für einen späteren Job und muss dann nicht unbedingt mit angehängt werden.
So, inwiefern können bei Hobbys Erfolge angegeben werden, beispielsweise eine Deutsche Meisterschaft im Sport?”
Thiresha: „Würde ich auf jeden Fall mit aufnehmen. Das sagt ja auch etwas über dich aus, wie du bist, dass du gegebenenfalls in einem Team zusammenspielst, aber auch, dass du motiviert und zielstrebig bist. Würde ich auf jeden Fall mit einbringen.”
Tammi: „Dann zählt das Abiturzeugnis noch als relevante Anlage, wenn man bereits einen Bachelor oder Master hat? Also gerade dann, Joel – ich weiß jetzt nicht, wie weit du im Studium bist oder ob du schon im Job bist –, aber wenn du dich jetzt für eine Einstiegsstelle bewirbst, zählt das Abiturzeugnis auf jeden Fall noch.
Dann, ich überlege gerade, wie lange wir hier noch machen. Ich würde sagen, wir machen bis halb noch ein paar Fragen und dann machen wir weiter mit dem Bewerbungsgespräch. Wie heißt das nicht, Thiresha?
Kann ich meinen CV immer auf Englisch abgeben? Und zweite Frage: Ich lese mal die ganze Nachricht vor. Bezüglich Engagement: Sollte ich nur Dinge angeben, die man schriftlich nachweisen kann, oder darf man auch anderes angeben? Kann ich meine schulische Laufbahn im CV weglassen, wenn der CV zu lang ist?
Okay, fangen wir mal oben an. Den CV immer auf Englisch abgeben? Ich würde es immer so machen, wie die Stellenausschreibung formuliert ist. Bezüglich Engagement – Thiresha, magst du da antworten?”
Thiresha: „Kommt darauf an. Wenn es Tätigkeiten sind, die du definitiv nachweisen kannst, wie Praktika oder Werkstudententätigkeiten, dann sollte man das auch tun. Ehrenamtliches Engagement kann man ja nicht immer nachweisen, aber man kann es natürlich trotzdem mit aufnehmen.”
Tammi: „Genau. Zur Frage, ob man die schulische Laufbahn im CV weglassen kann, wenn der CV zu lang ist: Die Abi-Station würde ich immer mit aufführen – außer natürlich, du bist schon seit zehn Jahren im Beruf, dann ist das nicht mehr relevant. Aber gerade jetzt nach dem Studium oder beim Berufseinstieg ist es relevant.
Dann Studienabbruch – die Frage hatten wir schon. Was hat einen höheren Stellenwert bei der Einstellung zum Praktikum und Festeinstieg: Praktikum oder Werkstudententätigkeit?
Thiresha: „Ich würde sagen, beides ist relevant. Je nachdem, wie du deinen Lebenslauf aufbaust, packst du das ja chronologisch hinein, und dann würde ich auch beides mit einbringen. Es sind beides Erfahrungen, die man macht, und wenn es in unterschiedlichen Unternehmen oder Rollen war, ist das umso spannender. Je nachdem, für welche Stelle du dich bewirbst, kann das eine oder das andere relevanter sein. Aber grundsätzlich: beides ja.”
Tammi: „CV auf Englisch und Anschreiben auf Deutsch – okay? Also ich würde es tatsächlich eher einheitlich machen. Ja, übrigens: Ein Anschreiben ist beispielsweise bei Deloitte keine Pflicht. Ich weiß nicht, hattest du das gerade noch gesagt? Genau, ist kein Must-have, aber immer schön zu haben.
Und eine letzte Frage: Kann man auch Tanzabzeichen für Standardtanz angeben? Ich finde das ein ganz cooles Hobby. Also Interessen auf jeden Fall angeben – würde ich auch machen.
Darf man sich schon im ersten Mastersemester um eine Werkstudententätigkeit bewerben? Also im Master bist du ja schon relativ weit. Wir empfehlen immer ab dem dritten Bachelorsemester.
Kommt es blöd an, wenn man bei Praktika oder Werkstudententätigkeiten öfter gewechselt hat?”
Thiresha: „Nein, würde ich sagen, definitiv nicht. Das ist ja auch dafür da, damit man Erfahrungen sammelt, sich selbst ein Bild machen kann, die Kultur kennenlernt. Das gehört dann dazu.”
Tammi: „Genau, das ist überhaupt nicht kritisch – eher positiv. Umso besser ist es auch, dass du verschiedene Blickwinkel mit einbringst. So hast du natürlich für dich auch einen Vergleich, gerade wenn es in Richtung Festeinstieg geht.
Jetzt machen wir noch hier die letzten Fragen. Wie kommuniziert man Brüche im Lebenslauf, zum Beispiel BWL abgebrochen und dann VWL von vorne studiert und dann mit der Note gut bestanden? Also genauso auch darstellen, einfach nacheinander chronologisch im CV wiedergeben.
Ich habe mich mit einem Selfie beworben. Es hat geklappt bei euch. Dann war es wohl ein gutes Selfie, Lukas.
Hobby Fußball im CV angeben? Ja, warum nicht?
Gut, ich würde sagen, wir machen erst einmal weiter mit dem Bewerbungsgespräch und gehen später vielleicht noch auf die ein oder andere Frage ein. Ein paar Fragen gibt es am Ende auch noch, die ich sowieso vorwegnehme. Genau, ich glaube, das war deine letzte Slide, oder? Thiresha: Genau, müsste so sein.”
Szene 4 – Das Bewerbungsverfahren [ca. 00:28:50–00:45:00]
Tammi: „Dann müsstest du aber beenden und dann starte ich.”
[Visuell]: Vollflächiger grüner Hintergrund. Auf der linken Seite ist ein rundes Icon mit stilisierten Anführungszeichen dargestellt. Rechts daneben steht groß und zentriert der Titel „BEWERBUNGSGESPRÄCH“ in weißer Schrift. Die Darstellung ist klar, reduziert und statisch, ohne weitere grafische Elemente oder Bewegung.
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BEWERBUNGSGESPRÄCH
Tammi: „Dann würde ich jetzt mal weitermachen mit dem Bewerbungsgespräch und euch anschließend noch ein paar Infos allgemein zu Deloitte geben, also zu den meistgestellten Fragen, sage ich mal so. Kommen wir jetzt aber erst einmal zum Bewerbungsgespräch.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Vorbereitung auf das virtuelle und physische Bewerbungsgespräch“ im oberen linken Bereich. Darunter ein kurzer einleitender Satz in grüner Schrift. Auf der linken Seite sind mehrere Stichpunkte untereinander angeordnet, jeweils begleitet von einem grünen Häkchen‑Icon beziehungsweise einem Ausrufezeichen‑Icon beim letzten Punkt. Die Stichpunkte listen vorbereitende Leitfragen für das Bewerbungsgespräch auf. Auf der rechten Bildhälfte ist eine Person mit Headset zu sehen, die vor einem Laptop sitzt und beide Hände leicht angehoben hält, als würde sie in einem virtuellen Gespräch sprechen oder erklären. Zwischen Textbereich und Bild verläuft eine schmale grüne vertikale Linie. Die Darstellung ist statisch, ohne Animation.
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Vorbereitung auf das virtuelle und physische Bewerbungsgespräch
Nehme dir genügend Zeit zur Vorbereitung auf das Gespräch und beantworte dir folgende Fragen:
Weshalb bewerbe ich mich bei dem Unternehmen?
Habe ich mich über das für mich interessante Geschäftsfeld informiert?
Warum entspricht gerade diese Position meinen Zielen?
Habe ich mir mögliche Fragen überlegt / aufgeschrieben?
Habe ich meine Anreise sorgfältig geplant?
Im Gespräch: Sei einfach ganz du selbst!
Tammi: „Wie bereite ich mich überhaupt vor? Was ist wichtig? Worauf sollte ich mich vielleicht vor einem Gespräch konzentrieren? Zum einen gibt es gewisse Fragen, die ihr euch immer selbst stellen solltet – und das eigentlich nicht erst vor dem Gespräch, sondern spätestens dann, besser aber schon vor der Bewerbung überhaupt.
Deswegen also ganz wichtig: Warum bewerbe ich mich gerade bei diesem Unternehmen? Und dann nicht nur: „Ihr seid einer der Big Four“, sondern wirklich mal überlegen: Okay, welche Werte hat das Unternehmen? Die könnt ihr grundsätzlich eigentlich immer auf der Karriereseite nachlesen. Was spricht mich daran besonders an? Was erhoffe ich mir? Vielleicht dann aber auch sagen: Okay, was ist meine Motivation, hier anzufangen? Welchen Mehrwert könnte ich mitbringen? Oder andersherum könnt ihr natürlich auch fragen: Was könnt ihr mir bieten? Wie sieht das Team aus? Wie ist der Zusammenhalt? Das sind definitiv Punkte, über die ihr euch vorher Gedanken machen solltet.
Wie gesagt, die Karriereseite ist immer wichtig. Dort könnt ihr euch auch über die Geschäftsfelder des Unternehmens informieren und für euch mal schauen: Ist wirklich dieser Bereich für mich interessant oder vielleicht doch eher ein anderer, zum Beispiel Financial Advisory? Also da wirklich schauen, was zu euch passt.
Das habe ich gerade schon vorweggenommen: Warum entspricht gerade diese Position meinen Zielen? Erklärt euch da einfach selbst, warum ihr motiviert seid, die Stelle anzutreten. Auch immer wichtig: Bereitet vorab Fragen vor, die ihr dem Interviewer stellen könnt. Denn das zeigt schon immer, dass ihr Interesse habt, dass ihr euch vorher Gedanken gemacht habt, und zeigt uns auch immer, was euch am Unternehmen wichtig ist. Denn im Endeffekt müssen wir beide zueinander passen. Also ihr müsst zu uns passen, wir müssen aber auch zu euch passen. Deswegen tut ihr euch damit selbst einen Gefallen, wenn ihr eure Fragen platziert, die euch persönlich wichtig sind.
Dann beim physischen Interview natürlich auch vorher einmal abchecken, ob die Anreise sorgfältig geplant ist. Am besten immer ein bisschen Puffer einbauen, vielleicht schon 15 bis 20 Minuten vorher am jeweiligen Standort sein und dann noch einen kleinen Spaziergang machen. Aber bloß nicht zu spät kommen – das macht wirklich keinen guten Eindruck. Klar, es kann immer mal etwas passieren. Dann ruft auf jeden Fall frühzeitig an und sagt Bescheid, dass ihr euch verspätet. Das ist dann definitiv ganz wichtig.
Beim virtuellen Gespräch ist es auch immer ganz gut, wenn ihr euch fünf Minuten vorher einwählt, selbst wenn ihr dann noch im Warteraum seid, weil natürlich immer mal technische Schwierigkeiten auftauchen können. Auch wenn der Link nicht funktioniert, versucht es einfach übers Handy. Aber seid auf jeden Fall proaktiv und kontaktiert den Interviewer, wenn es bei euch zu Schwierigkeiten kommen könnte.
Genau, ganz wichtig natürlich: Seid einfach ganz ihr selbst. Wir haben gerade schon gesagt: Wir müssen beide zueinander passen. Und wenn es um einen Festeinstieg geht, geht es natürlich darum, dann mindestens 40 Stunden die Woche miteinander zu verbringen – und dann muss das Ganze natürlich auch passen.
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Vorbereitung auf das virtuelle und physische Bewerbungsgespräch“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Tipps & Tricks“. In der Bildmitte ist eine kreisförmige, segmentierte Grafik dargestellt, die aus mehreren miteinander verbundenen Abschnitten besteht. Die Segmente sind durch Pfeile verbunden und bilden einen Kreislauf rund um den zentralen Begriff „Interview“. Jedes Segment enthält ein Icon und einen kurzen Tipp. Die Grafik ist in grün und blau akzentuiert und wirkt wie ein durchlaufender Prozess. Die Darstellung ist statisch, ohne Animation.”
[Texteinblendung]:
Vorbereitung auf das virtuelle und physische Bewerbungsgespräch Tipps & Tricks
Ruhige Atmosphäre schaffen
Angemessene Kleidung
Sichere Internetverbindung, Akku & Webcam
Lege dir etwas zu schreiben bereit
Lege dir etwas zu trinken bereit
Mimik, Gestik und Ausdrucksweise
Blickkontakt halten
Pünktlich einwählen
Tammi: „ So, wie bereite ich mich auf virtuelle und physische Bewerbungsgespräche vor – jetzt unabhängig mal von den Fragen? Einige Themen habe ich gerade schon angesprochen, die lasse ich mal weg. Gerade bei virtuellen Gesprächen ist es wichtig, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Das heißt: Setzt euch nicht unbedingt in die WG-Küche, wo eure Mitbewohner hin und her rennen, sondern gebt kurz Bescheid, dass ihr im Interview seid, oder setzt euch in euer Zimmer. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Angemessene Kleidung – klar, wenn es physisch ist, dann komplett ordentlich. Wenn es ein virtuelles Gespräch ist, reicht natürlich auch obenrum ein Hemd oder eine schicke Bluse. Untenrum könnt ihr, wenn ihr euch damit wohler fühlt, natürlich auch in Leggings oder Jogginghose bleiben. Das sieht ja auch keiner. Das ist so typisch Homeoffice.
Dann: sichere Internetverbindung, Akku und Webcam. Webcam ist natürlich immer schön, gerade bei virtuellen Gesprächen, dass man sich dann auch sehen kann. Akku ausreichend geladen? Habt ihr eine vernünftige Internetverbindung? Wenn nicht, wechselt vielleicht noch einmal den Standort. Prüft das alles vorab. Das ist wirklich wichtig. Genauso, dass ihr etwas zum Schreiben dabei habt und eure Notizen mit den Fragen. Auch ein Schluck zu trinken ist gut, falls man einen trockenen Hals bekommt. Und wenn ihr vor Ort seid, also ein physisches Interview führt, dann nehmt ein Getränk ruhig dankend an. Man weiß ja nie, ob man dann doch ins Räuspern gerät.
Dann klar: Mimik, Gestik, Ausdrucksweise, Blickkontakt. Ich denke, das spielt alles zusammen. Das ist auch wichtig. Auch virtuell, wenn die Kamera an ist, versucht wirklich, auch mal in die Kamera zu schauen, und live natürlich auch Blickkontakt zu halten. Klar, nicht gezwungen, und natürlich schaut man auch mal woanders hin, aber versucht, das möglichst natürlich beizubehalten.
Was vielleicht auch noch wichtig ist, ist die Kameraeinstellung bei virtuellen Gesprächen. Schaut, dass das Licht nicht von hinten kommt, weil man euch sonst kaum erkennt, sondern eher von vorne oder von der Seite. Und schaut auch auf euren Nickname bei Zoom oder Teams. Einfach darauf achten, dass da ein vernünftiger Name steht und nicht irgendein alter Benutzername, der euren Namen gar nicht mehr richtig wiedergibt.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Bestandteile eines Bewerbungsgespräches“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Was könnte dich erwarten?“. Die Inhalte sind in vier grüne, klar abgegrenzte Boxen unterteilt, die links und rechts angeordnet sind. In der Mitte befinden sich zwei Bildausschnitte: oben eine Person, die vor einer Gruppe präsentiert, unten eine kleine Gruppe, die gemeinsam an einem Flipchart oder Whiteboard arbeitet. Die vier Boxen enthalten jeweils einen Themenbereich des Bewerbungsgesprächs mit Stichpunkten: „Selbstpräsentation“, „Team Case Study“, „Brainteaser“ und „Einzel Case Study“. Die Darstellung ist strukturiert, visuell durch Bilder aufgelockert und statisch ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Bestandteile eines Bewerbungsgespräches Was könnte dich erwarten?
Selbstpräsentation Sei einfach du selbst! Beachte die Fragestellung des Interviewers.
Team Case Study Nehme Rücksicht auf deine Teammitglieder und beweise deine Teamfähigkeit Bereite dich auf Case Studies vor Übe deine Präsentationsskills mit Freunden und Bekannten
Brainteaser Übe mit verschiedenen Aufgaben das Lösen von Brainteaser‑Fragestellungen Frische dein Allgemeinwissen auf
Einzel Case Study Nehme deine Gesprächspartner mit und erläutere deine Arbeitsschritte (Dies ist besonders bei virtuellen Gesprächen wichtig) Bereite dich auf Case Studies vor Übe deine Präsentationsskills mit Freunden und Bekannten
Tammi: „ Dann: Wie sieht beispielsweise ein Bewerbungsgespräch oder Bewerbungstag bei uns aus? Welche Bausteine nutzen wir vor allem bei Deloitte? Zum einen: Selbstpräsentation. Darauf solltet ihr immer vorbereitet sein. Ich glaube, das ist so das meistgenutzte Tool bei Gesprächen. Da geht es nicht darum, einfach euren CV eins zu eins wiederzugeben, sondern vor allem darum zu sagen, was euch bei den einzelnen Stationen besonders beschäftigt hat, was euch Spaß gemacht hat, was euch motiviert hat und vielleicht auch, was nicht ganz das war, was ihr erwartet habt. Also wirklich ein paar Highlights hervorheben und nicht einfach nur chronologisch aufzählen.
Dann seid auch darauf vorbereitet, dass das oftmals auf Englisch abgefragt wird. Dann haben wir gerade bei Bewerbertagen oft noch Team-Case-Studies. Hier ist es so, dass ihr wirklich im Team arbeiten sollt. Bei Deloitte ist Teamarbeit äußerst wichtig. Wir sind hier keine Ellenbogengesellschaft, sondern arbeiten sehr viel miteinander und sind oft auch bei Mandanten in Teams vor Ort. Deswegen ist es umso wichtiger, dass ihr euch da auch gut im Team zurechtfindet. Es geht nicht darum, immer die Person zu sein, die vorprescht und die Führung übernimmt, sondern wir brauchen natürlich unterschiedliche Charaktere und wissen jeden da auch zu schätzen. Also seid auch da einfach so, wie ihr auch sonst in Vorlesungen oder Gruppenübungen seid, und schaut, dass ihr die anderen ausreden lasst.
Ihr könnt euch grundsätzlich auf Case Studies vorbereiten. Schaut einfach, je nach Bereich, auf den ihr euch bewerbt, welche Fachkenntnisse oder Vorlesungsinhalte relevant sein könnten, und blättert da einfach noch einmal durch. Frischt euer Wissen in den relevanten Themen einfach noch einmal auf. Und Präsentationsskills sind auch immer gefragt. Das könnt ihr wahrscheinlich schon gut von der Uni oder Hochschule. Falls nicht, einfach noch einmal ein bisschen freisprechen – vor Freunden oder auch vor Kommilitonen.
Genau. Dann bei Einzel-Case-Studies, je nachdem, wie das aufgeteilt ist: Wenn ihr im selben Raum bleibt und eine Case Study bearbeiten sollt, könnt ihr die Gesprächspartner auch ein bisschen mitnehmen und sagen: Okay, das und das ist gerade mein Gedankengang. Gerade wenn zum Beispiel ein Chart vor euch steht und ihr den erklären müsst, dann erläutert es einfach. Und auch hier: Schaut einfach mal im Internet, welche relevanten Themen für das jeweilige Business drankommen könnten, und versucht, euer Wissen etwas aufzufrischen.
Dann Brainteaser: Dazu gibt es unglaublich viel im Internet. Da würde ich gerade für die Consulting-Bereiche mal schauen, was da so drankommen könnte. Es gibt da keine richtige Antwort – das ist so mit das Allerwichtigste. Beim Brainteaser geht es wirklich darum, wie du denkst. Also wie versuchst du, dich an eine Lösung heranzuführen? Und deswegen ist es auch da sehr wichtig, den Gesprächspartner mitzunehmen und zu erklären, warum ihr welchen Weg vorschlagt.
Genauso als Tipp vielleicht noch einmal: Allgemeinwissen ist immer von Vorteil. Gerade beim Brainteaser könnt ihr das definitiv auch noch einmal auffrischen.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Das Bewerbungsgespräch“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Häufig gestellte Fragen in einem Bewerbungsgespräch“. Auf der linken Seite sind mehrere typische Interviewfragen untereinander angeordnet, jeweils eingeleitet durch ein grünes Fragezeichen-Icon. Die Fragen sind in kurzen Absätzen formuliert und heben einzelne Begriffe visuell hervor. Auf der rechten Bildhälfte ist eine Gesprächssituation zu sehen: Zwei Personen sitzen sich an einem Tisch gegenüber, auf dem ein Laptop und Unterlagen liegen. Eine Person hält einen Stift in der Hand und scheint Notizen zu machen oder etwas zu erläutern. Zwischen Textbereich und Bild verläuft eine schmale vertikale grüne Linie. Die Darstellung ist statisch, klar strukturiert und ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Das Bewerbungsgespräch Häufig gestellte Fragen in einem Bewerbungsgespräch
Beschreiben Sie ihren beruflichen und schulischen Werdegang. Welche Stationen waren besonders prägend für Sie?
Was zeichnet Deloitte als Unternehmen für Sie aus?
Stellen Sie sich eine Teamarbeit vor: Welche Rolle nehmen Sie in Teamprojekten ein? Wie reagieren Sie auf Konfliktsituationen?
Beschreiben Sie eine herausfordernde Situation aus der Universität/Arbeit. Wie sind Sie damit umgegangen?
Was war die nützlichste Kritik, die Sie jemals bekommen haben?
Was ist Ihnen in Ihrer beruflichen Zukunft wichtig und warum?
Tammi: „ Genau, dann: Häufig gestellte Fragen im Bewerbungsgespräch. Ich gehe jetzt nicht auf jede einzelne ein, aber so ein bisschen darauf, worauf ihr euch vorbereiten könnt beziehungsweise welche Fragen häufig gestellt werden.
Zum einen, klar, wie eben auch schon gesagt: Beschreib deinen beruflichen und schulischen Werdegang. Was war besonders prägend für dich? Das ist, wie gesagt, eher die Selbstvorstellung und wird oft in dieser Frage versteckt.
Dann überlegt euch, was das Unternehmen für euch auszeichnet, warum ihr Interesse habt, bei uns anzufangen, was ihr vielleicht besonders gut oder spannend an dem Unternehmen findet. Dann gibt es oft Situationen, die hinterfragt werden, also beispielsweise Teamarbeit: Welche Rolle nehmt ihr ein? Wie reagierst du in Konfliktsituationen? Und oftmals wird dann auch noch einmal nachgehakt. Wichtig ist dabei, spezifische Situationen aus Praktika oder Werkstudententätigkeiten zu benennen und wirklich Praxisbeispiele zu geben, wie du dich verhalten hast, was du aus der Situation mitgenommen hast und vielleicht auch, woran du noch an dir arbeitest.
Ja, dann vielleicht auch noch hervorzuheben: Was ist dir an deiner beruflichen Zukunft wichtig – und warum? Das ist definitiv eine Frage, die immer mal wieder aufkommt. Du solltest dir natürlich im Klaren sein, wo du hinmöchtest und was vielleicht dein Plan ist. Sagen wir einmal, du bewirbst dich im Audit-Bereich, also in der Wirtschaftsprüfung, und du weißt von Anfang an: Okay, ich möchte mein Wirtschaftsprüferexamen machen, das ist so ein bisschen mein Ziel. Dann kannst du das zum Beispiel auch gut benennen und sagen, dass du darauf auf jeden Fall hinarbeiten möchtest.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Bewerbungsprozess bei Deloitte“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Von der Jobsuche zum Vertragsangebot“. Die Darstellung zeigt einen horizontal aufgebauten Prozess mit mehreren Stationen, die durch Pfeile miteinander verbunden sind. Jede Station ist mit einem Icon visualisiert. Links beginnt der Prozess mit einer Suchleiste „jobs.deloitte.de“ für die Online‑Suche. Es folgen die Schritte Online‑Bewerbung, automatische Eingangsbestätigung, interne Sichtung der Unterlagen durch Recruiting und Fachbereich sowie die Einladung und Durchführung von Interviews oder Bewerbertagen. Zwischen den Schritten sind grüne Pfeile sowie Häkchen‑ und Kreuzsymbole als Entscheidungselemente integriert. Am rechten Ende steht der letzte Schritt „Vertragsangebot“, dargestellt durch ein Briefumschlag‑Icon. Die Darstellung ist klar, linear aufgebaut und statisch, ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Bewerbungsprozess bei Deloitte Von der Jobsuche zum Vertragsangebot
Online-Suche im Job-Portal
Online Bewerbung
Automatische Eingangsbestätigung
Interne Sichtung der Unterlagen durch Recruiting und Fachbereich
Einladung & Durchführung Interview/Bewerbertag
Vertragsangebot
Tammi: „ Dann gehen wir noch einmal ein bisschen auf Deloitte ein. Erst einmal: Wie läuft so ein klassischer Bewerbungsprozess bei uns ab? Wir nehmen eine Online-Bewerbung über unser Jobportal jobs.deloitte.de entgegen. Ihr findet hier auch noch einmal einen Link, also auf unserer Karriereseite zum FAQ-Bewerbungsprozess. Dort wird erklärt, was gefragt wird, und die häufigsten Fragen sind dort noch einmal aufgenommen. Wahrscheinlich wird hier auch wieder das Webinar von heute mit hinterlegt – das haben wir nämlich schon einmal gemacht und es wird dann wieder aktualisiert.
Wenn die Bewerbung eingegangen ist, bekommt ihr in jedem Fall eine Eingangsbestätigung. Wenn ihr die nicht bekommt, dann ist da irgendetwas schiefgelaufen. Dann schaut auf jeden Fall noch einmal rein und prüft, ob ihr die Bewerbung wirklich abgesendet habt.
Genau, wir schauen uns dann eure Bewerbung an. Bei uns ist nichts automatisiert, jede einzelne Bewerbung wird von uns angeschaut und geprüft. Auch hier gilt: Wie eben schon erwähnt, der Gesamteindruck ist wichtig. Wir schauen da nicht ausschließlich auf die Noten, sondern es muss insgesamt passen. Wenn dem so ist, dann werden in der Regel Interviews geführt. Wie viele das sind, ist super unterschiedlich. Teilweise gibt es Bewerbertage, teilweise nur virtuelle Gespräche. Es ist also wirklich je nach Level und je nach Bereich beziehungsweise Einstiegsposition unterschiedlich.
Und wenn dann alles gut läuft, bekommt ihr ein Vertragsangebot von uns oder eben auch eine Absage. Ja, ich denke, das ist relativ klar.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Gute Fragen – gute Antworten“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Q&A rund um deinen Einstieg“. Die Inhalte sind entlang einer horizontalen Linie angeordnet, die mehrere Themenblöcke verbindet. Jeder Block ist mit einem grünen Icon gekennzeichnet und enthält kurze Stichpunkte. Links befinden sich die Einstiegsmöglichkeiten, darunter Praktikum, Werkstudierendentätigkeit und Direkteinstieg. In der Mitte wird das Bewerben auf mehrere Stellen thematisiert. Rechts folgen Hinweise zur Adressierung der Bewerbung sowie zur Praktikumsdauer. Die Darstellung ist linear aufgebaut, klar gegliedert und statisch ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Gute Fragen – gute Antworten Q&A rund um deinen Einstieg
Einstiegsmöglichkeiten In verschiedenen Businesses Praktikum, Werkstudierendentätigkeit, Direkteinstieg
Bewerbung auf mehrere Stellen
Tammi: „ Häufig gestellte Fragen bei uns – vielleicht kann ich die eine oder andere damit auch noch einmal vorwegnehmen. Ich habe jetzt nicht die letzten Minuten in den Chat geschaut. Zum einen: Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es bei uns? Wir haben die verschiedenen Businesses bei Deloitte, und dort könnt ihr jeweils im Rahmen eines Praktikums einsteigen, als Werkstudentin oder Werkstudent oder aber auch direkt im Festeinstieg.
Bewerbungen auf mehrere Stellen – die Frage habe ich eben schon gesehen, bin aber darüber hinweggegangen, weil ich wusste, dass sie gleich noch kommt. Ihr könnt euch gerne auf mehrere Jobs gleichzeitig bewerben. Falls ihr Präferenzen habt, dann benennt diese auf jeden Fall in der Online-Bewerbung, weil bei uns die Bewerbungen nacheinander geprüft werden. Wir wollen intern keine Konkurrenz entstehen lassen. Und bei uns gilt: Wer mit dem Screening schneller ist, bekommt dann sonst die Bewerbung zuerst. Die hochgeladenen Dokumente, die ihr im Jobportal hochgeladen habt, gelten dann immer für alle Positionen.
Genau. An wen richte ich meine Bewerbung? Theresa hat es ja gerade schon einmal angesprochen. Bei Deloitte gibt es keine konkreten Ansprechpersonen, sondern ihr könnt die Bewerbung einfach an das Recruiting-Team richten.
Wie lange dauert ein Praktikum oder wie lange sollte ein Praktikum bei uns dauern? Mindestens sechs, eher acht Wochen, also zwei Monate, und maximal sechs Monate. Sechs Monate sind natürlich optimal. Das ist für euch auch interessanter, weil ihr da auch sehr eigenständig arbeiten könnt. Es dauert schon ungefähr vier bis sechs Wochen, bis ihr wirklich in den Themen drin seid und auch allein ein bisschen etwas machen könnt. Genau deshalb sind sechs Monate optimal, aber kürzer geht natürlich auch.”
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund mit der Überschrift „Gute Fragen – gute Antworten“ im oberen linken Bereich und dem Untertitel „Q&A rund um deinen Einstieg“. Die Inhalte sind entlang einer horizontalen Linie strukturiert, die mehrere Themenpunkte miteinander verbindet. An den Stationen befinden sich grüne Icons als visuelle Marker. Links steht der Bereich „Einstiegsmöglichkeiten“, in der Mitte darunter „Bewerbung auf mehrere Stellen“. Rechts oben ist der Bereich „An wen richte ich meine Bewerbung?“ platziert und rechts unten „Praktikumsdauer“. Die Darstellung ist klar gegliedert, reduziert und statisch ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Gute Fragen – gute Antworten Q&A rund um deinen Einstieg
Einstiegsmöglichkeiten In verschiedenen Businesses Praktikum, Werkstudierendentätigkeit, Direkteinstieg
Bewerbung auf mehrere Stellen Bewerbung auf mehrere Jobs gleichzeitig möglich Hochgeladenen Dokumente gelten für alle Positionen, auf die du dich bewirbst
An wen richte ich meine Bewerbung? Bitte richte deine Bewerbung nicht an eine konkrete Ansprechperson, sondern generell an das Recruiting Team Bei uns werden alle Bewerbungen in Teams bearbeitet
Praktikumsdauer Mindestens sechs bis acht Wochen, je nach Business Maximal sechs Monate
Tammi: „ Dann habe ich noch eine Slide zu den Q&As. Genau: Wer kann ein Praktikum absolvieren? Alle Studierenden im Pflicht- oder auch im freiwilligen Praktikum. Wir nehmen Praktikantinnen und Praktikanten an, wenn sie entweder im Bachelor oder Master sind oder sich zwischen Bachelor und Master befinden. Da sind wir offen. Wenn ihr euer Studium bereits abgeschlossen habt, dann können wir euch leider nicht mehr als Praktikant einstellen. Dann solltet ihr euch auf einen Festeinstieg bewerben.
Genau. Dann Arbeitszeitregelung: Bei uns ist das super flexibel, wenn ihr Werkstudierende seid – natürlich immer in Abstimmung mit den Vorgesetzten. Ihr könnt bis zu 20 Stunden die Woche innerhalb des Semesters arbeiten und in den Semesterferien sogar bis zu 40 Stunden, wenn das von euch gewollt ist und wenn es bei uns natürlich auch passt und genug Arbeit da ist. Zu den Bewerbungsunterlagen gehe ich jetzt nicht noch einmal ein. Theresa hat das bereits gemacht. Wie gesagt, ein Anschreiben ist keine Pflicht, aber so eine Art Motivationsschreiben ist schon ganz nett, gerade wenn ihr noch nicht so viel Vorerfahrung habt, euch vielleicht für ein Praktikum bewerbt und man aus dem Lebenslauf nicht direkt erkennen kann, warum ihr gerade an diesem Bereich Interesse habt.
So, das waren die Slides. Ich weiß nicht, Thiresha – gibt es Fragen?”
Szene 5 – Q&A [ca. 00:45:00–00:58:10]
[Visuell]: Schwarzer Hintergrund. Auf der linken Seite steht groß „Q&A“ in grüner Schrift. Auf der rechten Seite ist eine große, runde, blau schimmernde Kugel dargestellt, die wie eine Glaskugel wirkt. Innerhalb der Kugel ist ein stilisiertes Fragezeichen in leuchtendem Blau zu sehen. Die Kugel zeigt leichte Lichtreflexionen und Farbverläufe und hebt sich deutlich vom dunklen Hintergrund ab. Die Darstellung ist reduziert, visuell fokussiert und statisch ohne Animation.
[Texteinblendung]:
Q&A
Thiresha: „Genau, es sind auch ein paar reingekommen. Auf die eine Frage bist du auch schon ein bisschen eingegangen, nämlich von Louis: Sollte man einen Anzug beim ersten Gespräch tragen?
Tammi: „Also ich würde beim ersten Gespräch tatsächlich schon einen Anzug tragen – also Krawatte beim Vorstellungsgespräch, davon gehe ich jetzt mal aus. Die Krawatte würde ich weglassen, aber einen Anzug für das Erstgespräch kann man schon machen, ja. Denn die Fachbereiche sind bei uns sehr unterschiedlich aufgestellt. Das werdet ihr auch sehen, wenn ihr das Office seht. Manche laufen in Sneakern und Jeans herum, aber es ist immer besser, ein bisschen schicker als zu lässig zu erscheinen – zumindest für die ersten Gespräche. Und Partner sind da auch sehr unterschiedlich: Manche kommen jeden Tag im Anzug und manche eben nicht. Deswegen: Das könnt ihr vorher nicht wissen, ein Anzug schadet da keinem.”
Thiresha: „So, dann die nächste Frage: Wie fragt man am besten bezüglich des Gehalts?”
Tammi: „Also in der Regel wird das Gehalt bei uns direkt im Bewerbungsprozess abgefragt. Das heißt, ihr müsst es schon einmal angeben. Und wenn das Gehalt gar nicht passen würde, dann würden wir euch wahrscheinlich gar nicht erst einladen oder euch vorher kontaktieren. Ansonsten kann man, wenn man merkt, dass das Gespräch in die richtige Richtung geht – also vielleicht nicht direkt im ersten Telefongespräch, aber im persönlichen oder virtuellen Gespräch am Ende – durchaus fragen, wie der Gehaltsrahmen aussieht.”
Thiresha: „So, dann: Wenn eine Bewerbung nicht klappt, werden weitere Bewerbungen auf andere Stellen weiterhin berücksichtigt?”
Tammi: „Doch, ja, auf jeden Fall. Genau.”
Thiresha: „Wie sieht es aus, wenn man bereits Praktikant oder Werkstudent ist – hat man dann beim Einstieg als Professional noch einmal ein Bewerbungsgespräch?”
Tammi: „Ja, also in der Regel schon. Es kann aber sein, dass, wenn du schon bei Deloitte bist und im selben Bereich einsteigen willst, darauf verzichtet wird, weil man dich dort ja schon gut kennt. Wenn du aber in einen anderen Bereich einsteigen möchtest und die Teams dich noch nicht kennen, dann hast du in der Regel auf jeden Fall noch Gespräche.”
Thiresha: „So, dann noch eine Frage: Ich habe mich intern bei Deloitte auf ein Praktikum beworben, bin jetzt aber nicht mehr als Werkstudent bei uns tätig und kann nicht mehr auf das Portal zugreifen. Die Kandidatin hat bis jetzt keine Antwort erhalten. An wen kann sie sich richten?”
Tammi: „Wir haben eine Recruiting-Hotline. Da rufst du am besten mal an und fragst nach. Die Telefonnummer findest du auf unserer Karriereseite. Ich weiß sie leider gerade nicht auswendig.”
Thiresha: „Dann mache ich mal mit der Frage von Georg weiter: Wie kann man sich auf unterschiedliche Stellen bewerben, also zum Beispiel mit verschiedenen Anschreiben, wenn man nur ein Set Unterlagen hochladen kann?”
Tammi: „Also bei uns gibt es zwei Buttons, einmal für das Anschreiben und einmal für die Zeugnisse. Und ihr könnt das pro Stelle theoretisch schon ändern. Dafür müsst ihr aber in die einzelnen Stellen hineingehen. Ansonsten werden die Unterlagen einfach für alle übernommen. Ich hoffe, das ist verständlich.”
Thiresha: „Dann mache ich mal weiter mit der nächsten Frage: Kann man ein freiwilliges sechsmonatiges Praktikum bei Deloitte machen und dann noch einmal um drei Monate verlängern?”
Tammi: „Also in der Regel eigentlich nicht. Sechs Monate sind das Maximum. Ich weiß aber auch, dass es schon Ausnahmen gab – allerdings nur dann, wenn die Person in einen anderen Bereich gewechselt ist. Also keine direkte Verlängerung im selben Bereich, sondern in einem anderen Business noch einmal. Dann war es begründet und dann haben wir das auch beim Betriebsrat durchbekommen.”
Thiresha: „So, dann mache ich mal mit der nächsten Frage weiter. Wird die Case Study beim Cloud Trainee auf Englisch sein oder auf Deutsch?”
Tammi: „Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, da bin ich nicht in den Prozess involviert. Da müsstest du am besten einmal die Ansprechpartnerin fragen. Ich denke, da ist wirklich eine Person hinterlegt.”
Thiresha: „Die Frage von Jonas haben wir bereits beantwortet: Du kannst dich erneut bewerben, wenn es einmal nicht geklappt hat. Genau. Dann Carolina: Gibt es auch Traineeprogramme bei Deloitte?”
Tammi: „Ja, da gibt es verschiedene. Einmal eines im Audit-FSI-Bereich, dann gibt es das Cloud-Trainee-Programm – was da alles dahintersteckt, kann ich euch leider nicht im Detail sagen, das ist im Consulting-Bereich angesiedelt. Und dann gibt es noch die Analytics Journey. Das ist auch ein Trainee-Programm; dort wechselst du durch alle Businesses bei Deloitte. Weitere Infos findest du dazu auch auf unserer Karriereseite.”
Thiresha: „Dann eine Frage von Mohini: Wirkt es nicht komisch, wenn man sich auf mehrere unterschiedliche Praktika bewirbt?”
Tammi: „Nein, gerade im Praktikum will man ja selbst erst einmal mehr darüber erfahren, wohin die Reise geht, was für die eigene Zukunft interessant ist oder auch nicht. Deswegen ist das überhaupt kein Problem.”
Thiresha: „Dann die nächste Frage von Anna: Kann ich mich als Hochschulabsolventin mit abgeschlossenem Studium auf ein Praktikum bewerben? “
Tammi: „Nein, grundsätzlich nicht – außer du möchtest wirklich explizit ein Praktikum machen, weil du für dich erst einmal austesten möchtest, ob der Job wirklich etwas für dich ist. Das sind dann aber Ausnahmen, denn in der Regel stellen wir Absolventinnen und Absolventen nur fest ein.”
Thiresha: „Die nächste Frage: Kann man einen Austausch mit einem Office im Ausland machen und dort als Praktikant oder Werkstudent arbeiten, wenn man für längere Zeit im Ausland leben wird?”
Tammi: „Also wenn du im Ausland mit Deloitte arbeiten möchtest, als Praktikant oder Werkstudent, dann musst du dich direkt bei der jeweiligen Member Firm bewerben. Also zum Beispiel in den USA dann auch direkt dort – nicht bei Deloitte Deutschland. Wenn du fest angestellt bist – ich weiß, das ist hier gerade nicht gefragt, aber ich füge es einmal direkt hinzu –, dann gibt es ab und zu schon verschiedene Projekteinsätze, die im Ausland stattfinden können, oder auch interne Programme, auf die man sich bewerben kann. Aber als Praktikant oder Werkstudent eher noch nicht.”
Thiresha: „Dann noch die Frage von Fabian: Wenn man schon bei Deloitte ist, kann man sich dann intern über Kontakte bei uns bewerben oder geht das ausschließlich über das Online-Portal?”
Tammi: „Also wenn du schon bei Deloitte bist, kannst du natürlich deine Kontakte einfach einmal anschreiben. Es wird dann aber so sein, dass du dich irgendwann – auch wenn es erst zu einem späteren Zeitpunkt ist – über das Online-Portal bewerben und dort deine Unterlagen hochladen musst, weil wir immer den aktuellen CV brauchen, gerade für eine anschließende Festanstellung.”
Thiresha: „Dann noch die Frage von Louis zum Gehalt, was realistisch ist.”
Tammi: „Schwer zu sagen. Das hängt natürlich immer von der Position, dem Business und den bisherigen Erfahrungen ab. Das lässt sich hier leider nicht pauschal beantworten.”
Thiresha: „Genau. Eine Aufzeichnung von diesem Meeting gibt es. Wenn ja, wo kann man das finden?”
Tammi: „Da könnte Charlene mehr zu sagen, glaube ich.”
Charlene: „Da springe ich mal kurz ein: Ihr erhaltet im Nachgang eine E-Mail mit einem YouTube-Link zum Recording. Da könnt ihr dann ganz einfach draufklicken und euch das gesamte Recording noch einmal anschauen.”
Thiresha: „Super, danke. Dann mache ich mal mit der nächsten Frage weiter. Bietet Deloitte Doktorandenprogramme an? “
Tammi: „Nein, bieten wir nicht.”
Thiresha: „Werden im Bereich Audit auch Cases abgefragt?”
Tammi: „Also in den Interviews haben wir keine festen Cases, aber oftmals werden natürlich schon Fragen gestellt, bei denen man fachlich mitdenken muss. Es ist jetzt keine Case Study in dem Sinne, bei der du dann zwei Stunden sitzt und etwas ausarbeiten musst, aber du musst definitiv mit fachlichen Fragen rechnen – oder auch vielleicht mal mit Buchungssätzen, die du irgendwo aufschreiben sollst.”
Thiresha: „Dann noch die Frage: Wie relevant ist die Hochschule – FH oder Uni?”
Tammi: „Auch hier ist es eigentlich immer der Gesamteindruck. Einzelne Punkte sind schwierig hervorzuheben. Klar, für die Strategieberatung ist das noch einmal etwas anderes als für andere Bereiche. Aber wie gesagt: Überall zählt der Gesamteindruck.”
Thiresha: „Ja, wo kann man sich noch Tipps für Bewerbungen einholen?”
Tammi: „Ich glaube, da gibt es super viele Internetseiten zu Bewerbungstipps. Wie gerade aber auch schon kurz angedeutet: Ihr findet auf der Deloitte-Karriereseite auch noch einmal ein Q&A zu Bewerbungen. Dort findet ihr noch einmal ein paar Tipps und Tricks. Und wie gesagt, das Webinar hier wird ja auch noch einmal abgelegt. Das könnt ihr euch dann im Nachgang noch einmal anschauen.”
Thiresha: „Dann die letzte Frage, die hier noch ist: Wer erstellt das Praktikumszeugnis und wie erhält man sein Zeugnis?”
Tammi: „Darum kümmert sich eigentlich immer die vorgesetzte Person. Und das Zeugnis geht dann in der Regel – wenn nicht schon, solange du noch bei Deloitte bist – per Post ein.”
Thiresha: „Es sind noch einmal Fragen dazugekommen. Was kommt besser an: renommierte Uni oder sehr gute Abschlussnote?”
Tammi: „Auch hier gilt wieder: Gesamteindruck. Wenn du an einer sehr renommierten Uni bist, sagen wir mal Mannheim, aber nur einen eher schwächeren Abschluss hast, hast du natürlich nicht automatisch bessere Karten als jemand von einer anderen Uni oder Hochschule mit einem sehr guten Abschluss. Wie gesagt: Wir achten nicht nur auf Noten, sondern auch darauf, was du in der Praxis schon gesammelt hast, wie du dich engagierst und auf ähnliche Themen.”
Thiresha: „Ja, dann noch eine Frage, die vielleicht relevant ist: Kann ich einen Betreuer für meine Bachelorarbeit bekommen, wenn ich ein Praktikum bei Deloitte mache?”
Tammi: „Das musst du direkt mit den jeweiligen Vorgesetzten klären. Also wenn du schon bei Deloitte bist, frag einfach mal in deinem Fachbereich an, ob dort jemand Interesse hat. Meistens muss das Thema natürlich auch für uns relevant sein. Aber das ist super unterschiedlich – mal geht es, mal nicht. Es ist natürlich für uns auch immer eine Kapazitätsfrage.
Genau, vielleicht noch eine letzte Frage, um das abzuschließen: Wie früh im Vorhinein sollte man sich bewerben? Derzeit absolviere ich ein Abendstudium bei einer Bank und müsste dafür mein Arbeitsverhältnis passend kündigen. Also ich gehe einmal stark davon aus, dass du dich dann auf eine Festanstellung bewerben möchtest.
Also mindestens drei Monate vorher ist schon einmal super. Es geht auch kurzfristig, aber ich sage mal: optimal drei Monate. Du kannst dich aber auch schon früher bewerben, auch sechs Monate vorher, wenn du sagst, ich möchte dann unbedingt einsteigen. Ich kann das nur kurz für den Auditbereich erklären: Wir haben da grundsätzlich immer noch so ein bisschen die High Season von Oktober bis ungefähr April, wobei die auch immer geringer wird. Meistens zieht sich das mittlerweile über das ganze Jahr. Aber da wissen wir immer, dass wir zum Oktober hin viele neue Mitarbeitende benötigen. Von daher können wir das dort zum Beispiel immer schon ganz gut abschätzen, dass auf jeden Fall Bedarf besteht. In manchen Projekten ist es immer etwas schwieriger, weil man nicht genau weiß: Brauchen wir dann jemanden oder nicht? Aber sonst: sechs bis drei Monate vorher.”
Szene 6 – Abschied [ca. 00:58:11–Ende]
Charlene: „Ja, dann würde ich jetzt einmal in Anbetracht der Zeit das Schlusswort sprechen. Erst einmal vielen lieben Dank, Tammi und Thiresha, für den super spannenden Vortrag. Ich glaube, an der Vielzahl der Fragen hat man gemerkt, wie spannend das Thema ist. Auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer: vielen lieben Dank für eure Aufmerksamkeit und für eure Fragen. Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß und konntet etwas mitnehmen. Das Recording erhaltet ihr, wie gesagt, im Nachgang als YouTube-Link zur Verfügung gestellt. Und dann wünsche ich euch jetzt allen einen superschönen Abend und hoffentlich bis zum nächsten Mal.”
Thiresha: „Schönen Abend euch.”
Tammi: „Schönen Abend. Tschüss.”