Jobcast mit Liam aus dem Bereich Business Tax
Liam: Mich begeistert es einmal die Verbindung zwischen Zahlen und dem Gesetz, weil ich bin auch ein Zahlennerd, und ich mag es, mich in einem dynamischen Umfeld zu befinden und da ist natürlich das Steuergebiet immer spannend, weil sich immer was tut. Da muss man immer up-to-date bleiben, das heißt, man lernt nie aus und das gefällt mir gerade so gut.
Host: Du hörst Liam, der im Business Tax bei Deloitte tätig ist und dir aus seinem Arbeitsalltag erzählt.
Liam: Also ich wollte schon länger in die Steuerberatung beziehungsweise auch Wirtschaftsprüfung. Ich war letztes Jahr bei einem Karriere Event in München und da hat mich Deloitte eigentlich sofort überzeugt, die Leute waren super offen. Die Arbeit hat sich super spannend angehört und dann dachte ich mir, die Chance muss ich ergreifen mit dem Praktikum. Dann hat es mir so gut gefallen, dass ich noch als Werkstudent geblieben bin und dann jetzt auch anschließend als Professional angefangen hab.
Ein großes Projekt, was wir jetzt erst letzten Monat abgeschlossen haben, war eine Prüfung eines Carve-outs von einem Dax Konzern. Da haben wir alle steuerlichen Sachverhalte angeschaut: Wie wurde diese ganze Transition durchgeführt, damit es dann bei den Käufern richtig abgebildet wird und die Investoren das korrekte Gesamtbild bekommen.
Ein ganz großes Thema aktuell war jetzt die Einführung von Pillar Two, also der globalen Mindestbesteuerung, besonders bei den ganzen Prüfungen. Wie wird das dann durchgesetzt und wie wird das dann auch alles bilanziell dargestellt?
Durch die Zeit bei Deloitte bin ich auch persönlich sehr stark gewachsen, zum Beispiel, dass ich selber vor einem Jahr noch Praktikant war. Letzten Monat haben wir selber einen neuen Werkstudenten bekommen, den habe ich jetzt eingelernt. Das hat für mich auch so ein bisschen die persönliche Entwicklung gezeigt, wie ich mich weitergebildet habe.
Deloitte hat weltweit 450.000 Mitarbeitende, da denkt man sich, das ist ja riesig. Aber bei mir im Team hab ich sofort gemerkt, wie familiär das eigentlich ist. Wir sind ungefähr 20 Leute, jeder per du.