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Jobcast mit Dominik aus dem Bereich GES Mobility

Dominik: Für mich war von Anfang an klar, ich möchte meinen Steuerberater machen und da muss man ganz klar erwähnen, dass man da von Deloitte sehr gut den Rücken gestärkt bekommt. Man bekommt ein gewisses Budget zur Verfügung gestellt, und in dem Rahmen kann man dann Kostenerstattungen beantragen. Die Zeitkomponente ist natürlich super, wir können drei Monate Freistellung beantragen, das ist glaube ich keine Selbstverständlichkeit.

Host: Du hörst Dominik, der bei Deloitte im Bereich Global Employer Services tätig ist und dir aus seinem Arbeitsalltag erzählt.

Dominik: Ich vergleiche das immer ganz gerne mit Facharzt und Allgemeinmediziner. Bei dem Steuerberater, bei dem ich vorher war, hatte man eher die normalen Fälle, in Anführungszeichen: ganz normale Selbstständige oder Arbeitnehmer, die vielleicht noch eine Vermietung haben. Im Bereich Global Employer Services ist man dagegen sehr spezialisiert. Ich bin im Bereich Einkommensteuer unterwegs. Das bedeutet, wir erstellen Steuererklärungen für international entsandte Mitarbeiter.

Ein größeres Mandat ist in den USA angesiedelt. Da kommen Arbeitnehmer aus den USA nach Deutschland oder gehen eben von Deutschland in die USA. Das ist tatsächlich sehr interessant, weil diese Personen oft unfassbar vermögend sind. Wenn es beispielsweise dazu kommt, dass Deutschland diese Arbeitnehmer als ansässig in Deutschland sieht, hat das Konsequenzen auf deren gewerbliche Einkünfte. Es ist eigentlich klar, wenn die aus den USA nach Deutschland kommen, dass sie sich nicht mit dem deutschen Steuerrecht auskennen. Dann ist das Problem, den Arbeitnehmern zu erklären, weshalb unter bestimmten Umständen Arbeitslohn, gewerbliche Einkünfte oder andere Einkünfte, die eigentlich in den USA belegen sind, auch in Deutschland besteuert werden könnten.

Man kann immer Kollegen oder Kolleginnen anrufen und nachfragen: „Was hältst du von dem und dem Fall?“. Häufig ist es auch so, dass man durch die Seiteniformationen den eigentlichen Kern völlig übersieht. Dann ist es immer gut, jemand, der jetzt nicht so tief in dem Fall ist, einfach mal sich nur die harten Fakten anschaut und dann sagt: "Ja, ok, aber du musst ja gar nicht so weit in der Prüfreihenfolge beispielsweise gehen, weil dein Fall scheidet hier schon aus.". Wenn man dann so kleine Hinweise dann auch immer bekommt, das ist extrem wertvoll und sehr zeitsparend.