Jobcast mit Evelyn aus dem Dualen Studium im Bereich Audit
Evelyn: Also, mein duales Studium hat quasi den Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung. Das heißt, dass man sich die ganzen Zahlen eines Unternehmens ansieht und gegenprüft, ob das, was da drinnen steht, auch wirklich so stimmt und ob man das auch belegen kann.
Host: Du hörst Evelyn. Sie ist duale Student*in im Bereich Audit und erzählt dir von ihren Praxisphasen bei Deloitte.
Evelyn: Ganz am Anfang wurde ich einmal ins kalte Wasser geschmissen und durfte für einen Schweizer Mandanten Übersetzungstätigkeiten durchführen. Ich kann kein Schweizerdeutsch, das heißt, es war alles auf Englisch. Ich glaube, gerade diese Übersetzungstätigkeit hat mir sehr geholfen und mich auch weitergebracht, weil ich früher sehr scheu war, was Englisch sprechen im Alltag angeht. Ich dachte immer: „Oh, könnte man mich jetzt irgendwie falsch verstehen?“ Durch diese Erfahrung wurde ich deutlich selbstsicherer.
Ich durfte bereits im zweiten Ausbildungsjahr mit einer Kollegin zusammen alleine ein Mandat leiten. Da war ich tatsächlich überrascht, dass man schon so früh so viel Verantwortung übertragen bekommt und so viel Vertrauen entgegengebracht wird. Klar, man hat anfangs schon Respekt davor: „Was ist, wenn etwas schief läuft?“ Aber man weiß, dass im Hintergrund trotzdem Menschen sind, die einem jederzeit bei jeder Frage weiterhelfen können.
Es gibt immer Bereiche, in denen man sich vielleicht noch nicht so gut auskennt. Dann hat man immer den Rückhalt von anderen Kolleg:innen oder von Vorgesetzten, die einem in der Hinsicht weiterhelfen, sodass wirklich nichts schiefgehen kann.
Ja, also ich habe tatsächlich anfangs gar nicht gedacht, dass es so ein familiäres Verhältnis ist. Da wird vom CEO bis zu den Praktikant:innen durchweg geduzt, und das vermittelt einem einfach so ein Zugehörigkeitsgefühl. Ich hatte anfangs tatsächlich auch ein bisschen meine Bedenken: „Okay, kann ich mich in so einem großen Unternehmen eingliedern und finde ich da meinen Platz?“ Es fällt einem tatsächlich überhaupt nicht schwer. Man wird immer an die Hand genommen. Die Kolleg:innen sind herzlich, die Aufgaben machen Spaß, und man lernt auf jeden Fall immer etwas Neues. Wenn man sich engagiert, dann steht einem wirklich jede Tür offen.