Die besten Sustainability Jobs bei Deloitte: Internationale Unternehmen setzen auf dein Know-how rund um Nachhaltigkeit und CSR. Jetzt einsteigen!
Nachhaltigkeit bei Deloitte: Dahinter stecken nicht nur erstklassige Beratungsangebote für unsere Kunden – sondern auch exzellente Karrierechancen für dich. Unsere Sustainability Teams begleiten Unternehmen aller Branchen bei ihrer Transformation zu einer nachhaltigeren Organisation und setzen dabei auf dein Know-how rund um Nachhaltigkeit und CSR. In welchem Bereich bist du mit an Bord?
Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette verankern? Auf diese Frage findet unser Team Sustainable Value Chain individuelle Antworten für unsere Kunden.
Hier ist dein Einsatz in vielfältigen Themenbereichen gefragt: Zum Beispiel, wenn wir Unternehmen mit unserer Beratung dabei unterstützen, zirkulär zu wirtschaften, ihren CO2-Ausstoß zu senken oder Menschenrechte in ihrer Lieferkette einzuhalten. Gemeinsam mit uns kümmerst du dich außerdem um die Integration und Steuerung eines nachhaltigen und zugleich wettbewerbsfähigen Produktportfolios und bringst dein Wissen rund um die optimierte Nutzung von Ressourcen sowie die Integration von Nachhaltigkeitsdaten in der IT-Landschaft ein.
Ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens, der starke Fokus auf Nachhaltigkeit seitens Investor:innen und Geschäftspartner:innen oder die steigende Nachfrage der Kunden nach nachhaltigen Finanzprodukten: Wir im Financing Sustainability kennen die Faktoren, die das Geschäftsumfeld von morgen prägen – und wissen, wie wir diese Herausforderungen bestmöglich angehen.
Als Teil unseres Teams unterstützt du Unternehmen bei Finanzierungsleistungen, steuerlichen Optimierungen oder bei Zu- oder Verkäufen von Unternehmensteilen durch ESG-Due-Diligence. Um die Nachhaltigkeitsvorhaben unserer Kunden optimal zu finanzieren, stehst du unseren Kunden auch bei der Beantragung passender Fördergelder zur Seite.
Die Zukunftsthemen Nachhaltigkeit und Digitalisierung unter einem Dach: Das ist der Deloitte ESG Tech Hub.
Die ESG-Technologielandschaft wächst rasant – und als Teil des ESG Tech Hub Teams kümmerst du dich ebenso dynamisch darum, technologische Anforderungen in verschiedenen Nachhaltigkeitshandlungsfeldern um- und die passenden IT-Lösungen dafür einzusetzen. Du konzipierst neue Informationsarchitekturen, entwickelst und implementierst digitale Plattformen und berätst unsere Kunden vom Geschäftsmodell bis zur Umsetzung in der IT-Landschaft. Dabei arbeitest du eng mit unseren strategischen Allianzpartnern und einem schnell wachsenden Start-up Ecosystem zusammen.
Im ESG Reporting & Steering unterstützen wir Unternehmen rund um die zunehmenden Anforderungen, die von Kapital- und Gesetzesgebern gestellt werden: Hier bringst du deine Expertise ein, um unsere Kunden beim Aufbau der Nachhaltigkeits-Reporting-Strukturen zu begleiten. Zum Beispiel, wenn es darum geht, die Nachhaltigkeitsberichterstattung bzw. die nicht-finanziellen Informationen im Lagebericht zu prüfen und dabei alle gesetzlichen Anforderungen im Blick zu behalten.
Sei dabei und ermögliche unseren Kunden eine optimale Nachhaltigkeitsberichterstattung: Du sorgst für die Auswahl und Implementierung geeigneter Softwarelösungen, unterstützt bei der Messung von Nachhaltigkeitszielen und überprüfst die entstehenden Kennzahlen. So sorgst du für ein sicheres und reibungsloses Risikomanagement unserer Kunden.
Nachhaltigkeitsstrategien und innovative, marktorientierte Geschäftsmodelle stehen für uns im Team ESG Strategy & Governance im Mittelpunkt des Geschehens.
Als Teil des Teams unterstützt du uns dabei, das Thema Nachhaltigkeit erfolgreich in der Führung von Unternehmen zu verankern. Dafür entwirfst du passende KPIs, um Ziele und Fortschritte zu dokumentieren und zielgerichtet auszuwerten – und entwickelst gemeinsam mit uns die Produkte und Dienstleistungen der Zukunft.
Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Notwendigkeit, sondern als waschechten Erfolgsfaktor. Deshalb begleiten wir unsere Kunden über Branchen und Grenzen hinweg auf ihrer spannenden Transformation zu Netto-Null-Emissionen.
Erfahre im Video, wie wir diese Herausforderung angehen.
"Wenn Nachhaltigkeit als Entscheidungsgröße integriert und zum Kernelement der DNA eines Unternehmens wird, dann wird dieses in Zukunft auch erfolgreicher sein."
"Der überwiegende Teil der Unternehmen hat sich bereits auf den Weg in die Dekarbonisierung gemacht."
"Ich glaube fest daran, dass wir mit Sustainability vor der nächsten fundamentalen Veränderungswelle für Unternehmen stehen."
Wie können wir die Auswirkungen des Klimawandels wirkungsvoll abmildern? Wir bei Deloitte wissen, dass sich diese Frage nicht leicht beantworten lässt. Doch wir nehmen die Herausforderung an – zum Beispiel mit unserer Initiative WorldClimate: einer Strategie, die uns verantwortungsvolle Klimaentscheidungen innerhalb unserer Organisation und darüber hinaus ermöglicht. So leisten wir unseren Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens.
Better Futures. Together: Im April ist Earth Month bei Deloitte: In diesem Monat stellen wir den Klimawandel und seine Folgen ganz besonders in den Fokus, um unsere Mitarbeitenden auf den Einfluss unserer Handlungen auf das Klima aufmerksam zu machen. Mit Live-Events und Aktionen regen wir alle Kolleg:innen dazu an, sowohl Zuhause als auch am Arbeitsplatz verantwortungsvolle Entscheidungen für das Klima zu treffen.
Die Gefahren des Klimawandels zwingen die Weltwirtschaft zu einer nachhaltigen Transformation – doch wie kann die Wirtschaftspolitik diesen Wandel erfolgreich gestalten? Die Studie „Work toward Net Zero“ von Deloitte geht dieser Frage auf den Grund und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Handlungsfelder in der Wirtschaftspolitik der Zukunft. Sie befasst sich mit dem systematischen Aufbau der „Green Collar Workforce“ von morgen und beleuchtet, wie die Bandbreite neuer Beschäftigungschancen durch die Transformation effektiv genutzt werden kann.
Erstklassige End-to-end-Begleitung auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: Unsere Teams beraten Unternehmen ganzheitlich rund um Strategie, Wertschöpfungskette und Kommunikation – und behalten dabei immer die sozialen und ökologischen Aspekte im Blick.
Welchen Stellenwert haben Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei Deloitte? Und wie sorgen wir dafür, dass sich hier wirklich etwas verändert? Im Podcast gewährt Lydia Eckhard, eine der Geschäftsführer:innen der Deloitte Sustainability & Climate GmbH, spannende Einblicke in ihren Bereich
Mit der "Sustainability & Climate GmbH", die sich dem Thema Nachhaltigkeit zu 100% verschrieben hat, geht man bei Deloitte neue Wege. Lydia Eckhard ist seit mehreren Jahren bei Deloitte und Geschäftsführerin dieser GmbH - erfahrt mehr darüber, warum ihr Nachhaltigkeit und Klimaschutz persönlich sehr am Herzen liegt und wie Deloitte hier wirklich etwas verändert.
Stepstone Emotions Insider - Sustainability and Climate bei Deloitte
Interviewer:in: Herzlich willkommen bei Emotions Insider.In Unternehmen wird Nachhaltigkeit ganz unterschiedlich behandelt. Während viele das Thema gar nicht oder nur sehr reduziert auf der Agenda haben, geht man bei Deloitte neue Wege mit einer neu gegründeten GmbH, die sich den Themen Sustainability und Climate zu 100 % widmet.Lydia Eckhard ist seit mehreren Jahren im Unternehmen und seit kurzem an der Spitze dieser neuen GmbH. Wie ihr Weg sie dorthin gebracht hat, was sie antreibt und wieso ihr das Thema so wichtig ist, das erfahren wir jetzt.Ich bin Mario Polster, schön, dass ihr dabei seid. Ich freue mich, dass du heute da bist. Hallo, liebe Lydia. Lydia: Hallo Mario, schön, dass ich da sein darf. Interviewer:in: Wir sprechen heute über viele spannende Themen, über deinen Job bei Deloitte. Bevor wir in das Thema Nachhaltigkeit direkt eintauchen, stell dich bitte mal ganz kurz bei unseren Hörer:innen vor. Lydia: Super gerne. Auch wenn man es nicht mehr ganz so hört, weil ich mittlerweile ganz gut Hochdeutsch gelernt habe, bin ich ursprünglich aus Österreich.Ich habe dort Mathematik studiert, also ich bin vielleicht gar nicht die klassische Beraterin, sondern komme so ein Stück weit aus der Zahlen-Daten-Fakten-Welt. Bin aber mittlerweile seit 2014 bei Deloitte und habe mich da eigentlich immer wieder neu erfunden. Ich habe originär gestartet im CFO Consulting, das heißt ganz viel Accounting- und Controlling-Arbeit geleistet, habe dann aber relativ früh festgestellt, dass mein Herz doch für die Nachhaltigkeitsthemen schlägt, dass ich mich da entsprechend positioniere und darf jetzt schon mehrere Jahre lang mich eigentlich mit dem ganzen Thema Sustainability und Climate im weitesten Sinne beschäftigen. Ich habe da jetzt auch vor kurzem die Geschäftsführungsrolle für unsere neu gegründete Sustainability and Climate GmbH übernehmen dürfen und darf entsprechend 24/7 mich meinem Herzensthema widmen. Darüber hinaus sitze ich in München, bin leidenschaftliche Taucherin und Tänzerin und verbinde da auch die Freizeitaktivitäten immer mal wieder mit dem Nachhaltigkeitsthema. Interviewer:in: Ja, sehr schön. Also das klingt doch schon mal nach einem sehr runden Bild, das auch sehr gut zu dir passt.Alle reden ja über Nachhaltigkeit, aber welche Themen umfasst das Ganze denn überhaupt konkret und wieso ist die Auseinandersetzung damit eigentlich für uns alle so wichtig? Und was sind da die größten Herausforderungen für die Gesellschaft und auch für Unternehmen? Lydia: Ich glaube, eine total spannende Frage und eine, die auch gar nicht so leicht zu beantworten ist, auch wenn jeder irgendwie so ein Gefühl hat und wir ja in Zeitungen auch ganz viel von Nachhaltigkeit sprechen. Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich ganz viele Unternehmen getroffen, die für sich überhaupt nicht wussten: Was ist eigentlich Nachhaltigkeit und was steckt dahinter?Wenn wir so ein Stück weit drauf gucken, wo wir heute stehen, dann ist es, glaube ich, so, dass sich relativ stark herauskristallisiert hat, dass wir Nachhaltigkeit eigentlich als E,S und G verstehen.E steht für Environmental, also all die Themen um Dekarbonisierung, aber auch um Wasser, um irgendwelche Waste-Themen etc., sondern wirklich die gesamte Umweltperspektive.Wir haben die S-Komponente, die stärker die sozialen Themen mit betrachtet, das heißt Dinge wie Menschenrechte, Dinge wie Diversität, alles, was da im Hintergrund ist. Und am Ende haben wir auch das Thema Governance, also die Frage: Sind wir denn transparent, indem wie wir arbeiten? Haben wir die richtigen Standards? Wie gehen wir mit so Dingen wie Kinderarbeit etc. um, dass wir uns da entsprechend positionieren? Warum beschäftigen wir uns mit Nachhaltigkeit? Ist, glaube ich, auch eine Frage, die sich viele Unternehmen vor allem stellen, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Ich glaube, das eine große Thema, das unabdingbar ist, ist, dass wir natürlich Stand heute regulatorisch damit verpflichtet sind, das Thema anzugehen. Jeder, der so ein Stück weit Zeitung liest, sieht: Da gibt es Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetze. Da gibt es eine EU-Taxonomy, die ansteht. Das heißt, es gibt einfach eine regulatorische Verpflichtung, da ein Stück weit transparenter zu sein, sich auch Ziele zu setzen und damit umzugehen.Ich glaube aber, dass es noch ganz, ganz viele andere Gründe gibt. Ja, ich komme aus der Finanzwelt, deswegen der eine Grund, der wahrscheinlich jedem einleuchtet, sind: Wohin fließen denn eigentlich Investments? Wenn man sich heute mal so eine Kapitalmarktkommunikation anguckt, einen jährlichen Review etc., dann stellt man fest: Da wird gar nicht mehr nur über Financial gesprochen, sondern da werden ganz, ganz viele Fragen tatsächlich auch zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Das heißt: Wer günstige Refinanzierungsmöglichkeiten will, wer aber auch Versicherungen etc. haben will, der kommt gar nicht mehr aus, sich damit zu beschäftigen. Und am Ende, glaube ich, sind es auch alle wir selber. Wenn wir mal schauen, wie sich das Consumer-Verhalten ändert, wie unterschiedlich da angegangen wird, aber auch, was eigentlich den jungen Talenten am Arbeitsmarkt wichtig ist, dann stellen wir fest, dass da Nachhaltigkeit ein ganz, ganz wichtiger Erfolgsfaktor ist, um auch für Unternehmen langfristig da entsprechend sich zu positionieren. Klingt also alles super, schöne Nachhaltigkeitswelt. In der Realität ist es natürlich gar nicht so einfach. Ich habe vorher erklärt, was so ESG eigentlich bedeutet, was da dahinter steckt. Ich glaube, was relativ schnell auffällt, ist: Das ist total breit und das sind ganz, ganz viele Themen. Aber die zu fassen, ist gar nicht so einfach, die zusammenzubringen und dann auch sicherzustellen, dass das irgendwie nicht nur auf schönen PowerPoint-Slides bleibt, sondern dass es wirklich ins operative Doing geht, dass man die Themen umsetzt, dass Veränderungen in der Organisation geschaffen werden. Es ist schon ein richtig langer Transformationsprozess, was auch so ein Stück weit zur zweiten großen Challenge kommt. Wir sind es irgendwie gewöhnt, immer kurzfristig zu denken. Ja, kennt man wahrscheinlich von sich selber, zumindest ich: Ich habe gerne To-do-Listen, die ich abhaken kann und wo ich am Ende vom Tag sagen kann: Jetzt war ich erfolgreich. Wenn wir über so Themen wie Dekarbonisierung sprechen, dann gibt es zwar ganz, ganz viele kleine Maßnahmen, aber der langfristige Erfolg, der geht teilweise über Jahrzehnte. Und das ist natürlich ein Betrachtungsraum, den sind wir gar nicht so gewohnt. Normalerweise gucken wir irgendwie so auf drei bis fünf Jahre im Durchschnitt, und jetzt plötzlich müssen wir da bedeutend länger denken und auch heute schon die Veränderung einleiten, die vielleicht erst in zehn, 20 Jahren dann einen entsprechenden Benefit liefern. Interviewer:in: Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube auch, dass das vielen gar nicht so klar ist, dass das wirklich ein Thema ist, wo man jahrelang dauerhaft darauf einzahlen muss, damit dann wirklich am Ende auch was dabei rauskommt. Da kann man eben jetzt nicht nur einmal sagen: Bitte recycelt und bitte fahrt Elektroauto, sondern es sind halt wirklich größer gefasste Themen. Und da interessiert mich natürlich jetzt, welche Rolle denn Deloitte als eines der weltweit führenden Prüfungs- und Beratungsunternehmen in diesen ganzen Nachhaltigkeitskontext einnimmt. Und du hast ja auch vorher erwähnt, dass ihr vor kurzem die Nachhaltigkeitsberatung, Deloitte Sustainability and Climate GmbH, gegründet habt. Inwiefern bringt euch die denn noch mal nach vorne? Lydia: Also wenn wir drauf gucken: Deloitte, wir sind die global größte Professional Services Firma, irgendwie mehr als 450.000 Mitarbeitende, die da unterwegs sind, die Themen vorantreiben. Und wir haben das für uns in den letzten Monaten und Jahren recht stark reflektiert und eigentlich gesagt: Naja, das bedingt auch ein Stück weit Verantwortung. Ich glaube, durch das, dass wir eben global unsere Sitze haben, dass wir so viele Personen haben, die ganz, ganz viele tolle Dinge in ihren Köpfen haben, haben wir eine Verantwortung, dass wir diese Nachhaltigkeitstransformation auch mitgestalten, dass wir da mit dabei sind und nach vorne treiben. Auf der einen Seite natürlich ein Stück weit, ich sag mal, für uns selber. Auch wir haben viele Dienstreisen, auch wir fahren Autos etc. Aber viel spannender tatsächlich ist unser Impact, den wir haben können, wenn wir mit unseren Unternehmen, mit denen wir tagtäglich arbeiten, dann auch wirklich nach vorne gehen. Und was meine ich damit ganz plastisch?Wir sehen halt einfach ganz viel, was am Markt passiert. Wir helfen den Unternehmen, die Probleme zu lösen, die sie vielleicht alleine nicht lösen können, und wir können vor allem sicherstellen, dass wir Geschwindigkeit erzeugen, weil wir einfach wissen: Was sind so die Learnings, die wir aus anderen Themen mitgenommen haben? Wo kann man vielleicht das ein oder andere Fettnäpfchen auch mal auslassen und vielleicht einen Sprung hinlegen, weil man eben Dinge nutzt, die andere schon gemacht haben, weil man sieht, was Methoden sind, was Ansätze sind, die funktionieren? Und ich glaube, da ist unsere ganz elementare Rolle, dass wir sagen: Wir wollen unseren Impact leisten. Wir wollen diese gesamtheitliche Transformation der Wirtschaft nach vorne treiben und da unser kleines Stückchen eben dazu beitragen, dass die Unternehmen, die mit uns arbeiten, dann vielleicht ein Stück weit schneller mit ganz, ganz viel Qualität ankommen. Warum braucht es dazu eine eigenständige GmbH? Ja, ich glaube, die erste wichtige Message ist: Deloitte an sich geht in Richtung Nachhaltigkeit. Das heißt, egal, wo bei uns Personen sitzen, wir beschäftigen uns alle mit den Themen und es gibt, glaube ich, kein einziges Beratungsprojekt mehr, aber auch kein einziges Prüfungsmandat mehr, wo wir uns nicht in irgendeiner Weise auch mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Was uns aber wichtig war, war schon noch mal ganz klar zu zeigen, wie wichtig uns das Thema ist und dass wir da wirklich uns explizit nach vorne lehnen und sagen: Wir wollen diese GmbH, die ein Stück weit auch Vordenker:in ist und Speerspitze für das Thema. Das heißt, so ein Stück weit einen Ort schaffen, wo wir spezifisches Wissen bündeln können, wo wir auch die Personen mit reinbringen, die vielleicht nicht die klassischen Profile haben eines Beraters, ja, der BWL-Studierende, der reinkommt und gerne Financial optimiert, sondern wo wir wirklich sagen: Wir brauchen auch ein Stück weit Exot:innen, die dort dahinter sind. Wer sind die Wasserstoff-Expert:innen, die wir haben? Was sind Kolleg:innen, die wir haben, die in NGOs gearbeitet haben, mit denen wir umgehen? Die vielleicht eine ganz detaillierte Spezialexpertise in Thema XY haben? Und denen wollten wir ein Zuhause bieten, ein Zuhause, wo sie sich entfalten können, wo sie auch ein Stück weit in einer, ich würde fast sagen, Startup-ähnlichen Atmosphäre die Chance haben, diese Themen nach vorne zu treiben und so helfen, dass wir als GmbH, aber vor allem auch wir als Gesamtfirma Deloitte noch mehr Impact haben und diese Transformation dann auch entsprechend beschleunigen. Interviewer:in: Ja, sehr gut. Und vor allem hat das ja auch eine gewisse Außenwirkung, also im Sinne: Wir meinen das ernst. Also das ist dann schon nochmal eine andere Nummer. Und du hast das auch vorher gerade erwähnt: Manche Kunden brauchen vielleicht auch noch so ein bisschen Hilfe, um vielleicht auch mal zu identifizieren: Wo soll die Reise denn überhaupt hingehen? Was liegt denn im Bereich des Möglichen bei uns sozusagen? Und um eure Kunden richtig gut beraten zu können, habt ihr ein sehr, sehr interdisziplinäres Team zusammengestellt. Welche Profile finden wir denn da genau bei euch vor? Und wie läuft denn die Zusammenarbeit in einem solch diversen Team genau ab? Und vielleicht hast du auch noch den ein oder anderen Erfolgstipp in dem Kontext für uns. Lydia: Super gerne. Also ich glaube, man muss sagen: Die Profile an sich sind wirklich super divers, und ich glaube, das ist auch total essentiell, um da erfolgreich zu sein. Die sind auf der einen Seite vom Typus Mensch divers, das heißt: Wir haben die Kolleg:innen, die total Spaß haben, mit Zahlen, Daten, Fakten zu arbeiten. Haben aber auch die Kolleg:innen entsprechend bei uns im Team, die stärker auf der Kommunikations- und Change-Seite sind, das heißt vom Habitus, von dem, wie die agieren, schon mal anders, aber tatsächlich auch vom inhaltlichen Fokus. Das heißt, um das Thema greifen zu können, brauchen wir Personen, die ganz stark in regulatorischen Themen sind, die die Politik verstehen, die verstehen, wie Gesetze funktionieren, die aber auf der anderen Seite auch verstehen: Wie funktionieren denn eigentlich Unternehmen? Was sind einzelne Industrien? Man kann sich vorstellen, dass so eine Nachhaltigkeitsstrategie in der Automobilindustrie total anders aussieht wie in der Chemieindustrie. Das heißt, ich muss die unterschiedlichen Bereiche auch verstehen, muss da reingehen. Und am Ende haben wir auch einige Kolleg:innen entsprechend im Team, die ganz stark darin sind, das dann in die Umsetzung zu bringen. Das heißt auf der menschlichen Ebene, das heißt aber auch in Prozessen, das heißt in Systemen. Das heißt: Wir müssen sicherstellen, dass alles das, was wir uns konzeptionell überlegen, dann wirklich ins Doing geht und auch umgesetzt wird. Wie arbeitet man dann zusammen? Ich glaube, so schwierig ist es bei dem Thema Nachhaltigkeit gar nicht, weil ich, wenn ich mich so umgucke, was die Kolleg:innen sind, die wir mit im Team haben, dann fällt da auf, dass, glaube ich, alle ESG-Personen meistens auch einen gewissen Fokus auf die S-Komponente im ESG, nämlich auf die soziale Komponente legen. Das heißt, wir stellen ganz stark fest, dass die total Lust haben auf Zusammenarbeit und dass jede:r von uns tatsächlich sehr, sehr interessiert ist an anderen Perspektiven, an anderen Blicken auf die Welt. Und gemeinsam aber doch diese Vision besteht von: Wir treiben die Transformation voran, wir machen die Welt ein Stück weit besser, als sie vielleicht heute ist. Und deswegen ist, glaube ich, der Schlüssel zum Erfolg darin: Die gemeinsame Motivation, aber vor allem auch das ganz starke Zuhören, gemeinsam nach vorne treiben und das Ziel auch an der Stelle nicht aus den Augen verlieren. Und dann funktioniert es eigentlich auch ganz gut. Interviewer:in: Ja, also die gemeinsame Motivation treibt euch da an. Und natürlich ist das auch ein Thema, das davon lebt, dass da an einem Tisch viele verschiedene Leute mit vielen verschiedenen Ansichten sitzen und auch vielen verschiedenen Ideen natürlich. Wenn wir jetzt auf dich so ein bisschen persönlich schauen: Was ist denn deine persönliche Motivation, dich mit dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur privat, sondern eben auch beruflich so intensiv auseinanderzusetzen? Und wenn du so ein bisschen zurückschaust, was waren denn so deine persönlichen Highlights im letzten Jahr, wo dir auch immer wieder klar wird, dass das, was du machst, genau das Richtige für dich ist? Lydia: Ja, ich glaub, meine persönliche Motivation kommt tatsächlich aus meinem Leben vor Deloitte. Als ich noch Studentin war, habe ich tatsächlich aktiv als Tauchlehrerin gearbeitet, sowohl in Österreich als auch vor allem in Ägypten, und hab alle Ferien, die es damals gab, dazu genutzt, immer wieder ans Meer zu fahren und dort entsprechend zu arbeiten. Und das war relativ augenöffnend, wie sich denn eigentlich unsere Welt verändert. Weil wenn man sich so ein Riff anguckt und alle sechs Monate immer wieder am selben Riff tauchen ist, dann merkt man irgendwann so: Hm, jetzt sind die großen Fische weg. Jetzt sind die tollen Korallen weg. Jetzt wird das Ganze ein Stück weit nicht mehr so farbenfroh, wie es war. Was in mir ganz viel verändert hat, weil ich einfach gesagt hab: Ich möchte diese Schönheit der Welt bewahren und ich finde es total schade, wenn diese Dinge eben plötzlich nicht da sind. Und ich glaube, das hat damals vor den kleinen Nachhaltigkeitsfunken in meinem Herzen gesät, wo ich gesagt habe: Irgendwie möchte ich mal was dafür tun. Und als ich dann in meiner täglichen Arbeit festgestellt habe: Das ist gar nicht so weit weg. Ich komme aus der Accounting-Controlling-Welt, ich habe Ziele festgesetzt, ich habe Reports erstellt, ich habe mich darum gekümmert, wann kommt welches Produkt auf den Markt. Alles Fragen, die natürlich man aus einer finanziellen Sicht bewerten kann, die man aber ganz, ganz stark auch aus einer entsprechenden Nachhaltigkeitssicht bewerten kann. Und für mich war das so der Trigger zu sagen: Ich möchte Nachhaltigkeit wegbringen von einem esoterisch angehauchten Thema, wo man sagt: Das sind nur Gutmenschen dahinter, hin eigentlich zu etwas, was wirklich Hand und Fuß hat und wo man am Ende auch zeigen kann, dass es bei Nachhaltigkeit eben nicht drum geht, ich sag mal, ganz, ganz viel Geld auszugeben und Investitionen zu tätigen und ja, so ein Stück weit nettes Marketing zu machen, sondern dass es eigentlich was ist, was super essentiell für den Unternehmenserfolg der Zukunft ist. Und dass man, wenn man die richtige Entscheidung trifft und Nachhaltigkeit wirklich als Entscheidungsgröße mit einnimmt, in Zukunft erfolgreicher sein wird. Und das eben damit auch zu einem Kernelement der DNA von einem Unternehmen wirklich wird. Meine Highlights, und ich glaube, davon gab es ganz, ganz viele, das ist gar nicht so einfach, die auszuwählen, Mario. Aber ich glaube, wenn ich da drauf gucke, dann ist das persönliche Highlight natürlich die Gründung unserer GmbH. Mein Mitgeschäftsführer und ich, wir haben da ganz, ganz lange darauf hingearbeitet, mit allen Höhen und Tiefen, die es in so einem Prozess gibt. Aber es war wahnsinnig schön, dann die Verträge zu unterschreiben, das Team um sich rumzusitzen zu haben, auch wirklich diese Motivation zu spüren von: Wir starten jetzt durch. Und bis heute ist bei jedem Thema, das wir neu gewinnen, wo wir neu reingehen, eine ganz, ganz große Freude, einfach zu wissen: All die Ideen, die wir uns auf Papier gemacht haben, die funktionieren auch wirklich, die werden angenommen und die haben den Impact, den wir uns wirklich gewünscht haben. Das ist so das große Highlight. Es gibt aber, glaube ich, auch ganz, ganz viele kleine. Und für mich ist es immer was ganz Besonderes, wenn ich merke, dass Personen Dinge verstehen. Und in ganz, ganz vielen Projekten sind wir so ein Stück weit auch kleine Trainer:innen, die eben Verständnis dazu bringen: Was ist Nachhaltigkeit, was steckt dahinter? Und da gibt es dann die tollsten Erlebnisse, wo jemand plötzlich die Hand hebt und meint: Oh, jetzt habe ich es endlich verstanden. Oder einfach noch mal nur eine Frage stellt, was aber total schön ist, weil man da einfach merkt: Es gibt wirklich Impact, es verändert sich was und man treibt was. Und eines dieser Highlights, glaub ich, war tatsächlich das World Economic Forum. Ich durfte Anfang des Jahres in Davos mit dabei sein, damit ganz, ganz viel spannenden Persönlichkeiten auch über Nachhaltigkeit sprechen, über das, was dahinter steht. Und es war für mich total schön zu sehen, wie sehr dieses Thema in den Köpfen der handelnden Personen angekommen ist, wie viel Ehrlichkeit da dahinter steckt, wie viel Motivation dahinter steckt, das zu treiben. Und war mit Sicherheit eines der Erlebnisse, das mich noch ganz, ganz lange prägen wird. Interviewer:in: Ja, das kann ich mir vorstellen. Und vor allem ist es auch schön zu hören, dass dein Jahr wirklich geprägt war von Highlights. Also ich glaube, die Motivation könnte bei dir auf jeden Fall nicht höher sein. Und du hast ja auch bislang schon eine steile Karriere bei Deloitte hingelegt und bist jetzt eben auch noch frischgebackene Geschäftsführerin der Sustainability and Climate GmbH. Welche Herausforderungen bist du denn da auf deinem Weg begegnet und wie hast du diese erfolgreich hinter dich gebracht? Lydia: Gar nicht so eine einfache Frage, spricht ja niemand gerne über Herausforderungen. Aber ich glaube, es gibt immer Ups and Downs. Die größte spannende Herausforderung für mich, glaub ich, in den letzten Jahren war: Priorisieren. Was meine ich damit? Wenn man in einer Firma anfängt wie Deloitte, dann hat man im Grunde Optionen an jeder Angel hängen. Da sind tolle Möglichkeiten, das sind unterschiedlichste Bereiche, unterschiedlichste Kolleg:innen, mit denen man sich aktiv austauschen kann, mit denen man arbeiten kann. Und man wird relativ schnell feststellen, dass eigentlich alles spannend ist, man irgendwie auf alles Lust hat und am liebsten überall alles greifen würde. Und da aber dann auch zu sagen: Was ist es denn, was mir wirklich Spaß macht, wo möchte ich mich positionieren? Bedeutet meistens auch, irgendjemand anderen zu sagen: Das kann ich gerade nicht mehr machen. Oder: Da muss ich mal priorisieren, da muss ich Themen anders gestalten. Und ich glaub, ganz viel davon ist wirklich sich selbst treu bleiben, so ein Stück weit auch in sich hineinhören, wissen, was man möchte, und da dann eben auch mal Nein zu sagen und sich so aber entsprechend zu positionieren. Interviewer:in: Ja, also, das hast du auf jeden Fall sicher gut gemeistert. Und das war jetzt auch schon einer der Tipps. Aber ich würde jetzt trotzdem noch gerne wissen, wenn jetzt jemand zuhört, der oder die vielleicht auch in der Situation ist tatsächlich: Was sind denn deine Tipps an junge Frauen, die eine Führungsposition wie du im Nachhaltigkeitssektor anstreben? Lydia: Ja, wenn wir den Nachhaltigkeitssektor ansprechen, dann haben wir da erstaunlicherweise total viele Frauen. Deswegen würde ich meine Tipps vielleicht an Frauen und Männer richten. Ich glaube, es gibt auch ganz viele Herren der Schöpfung, die Lust haben auf Nachhaltigkeit. Und die Learnings sind für mich eigentlich immer dieselben. Und ich glaube, wenn ich so ein Stück weit zurück gucke, dann sind so drei ganz zentrale Punkte, die sich immer wieder wiederholen. Und die auch bei den Kolleg:innen, die ich so beobachten darf, die erfolgreich sind, glaube ich, omnipräsent sind. Das Erste ist: Das zu finden, wofür man brennt und wofür man Leidenschaft hat. Also ich glaube, man ist immer dann erfolgreich, wenn man für ein Thema arbeitet, das einen mitnimmt, wo man die Leute mitnimmt, wo man strahlt, wenn man drüber spricht. Das heißt eben sein Ding zu finden und das dann auch entsprechend zu verfolgen. Und wenn man das tut, dann kommen wir schon zu Tipp zwei: Darüber auch zu sprechen. Das ist vielleicht wirklich ein kleiner Tipp, der sich vor allem an die weiblichen Personen richtet. Wenn tolle Dinge passiert sind, wenn man Dinge erreicht hat, wenn man Dinge geschafft hat, dann entsprechend auch das zu kommunizieren, auch stolz sein zu dürfen für die Dinge, die man geschafft hat, die man abbildet, ist, glaube ich, was ganz, ganz Wichtiges, um einfach auch gesehen zu werden, um entsprechend unterstützt zu werden, Mentor:innen, Sponsor:innen zu finden, die einem auf dem Weg begleiten und dann entsprechend auch die Karriereleiter entsprechend mit raufpushen. Und das ist, glaub ich, auch schon Punkt drei: Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk. Ich glaube, wir sind alle nicht alleine erfolgreich, sondern wir sind immer dann erfolgreich, wenn wir mit tollen Leuten zusammenarbeiten. Das können Führungskräfte sein, das können Mitarbeitende sein, das können Peers sein, das können aber auch Kunden sein, mit denen man zusammenarbeitet. Und ich glaub, ganz essenziell, vor allem in der Beratung, ist es recht früh anzufangen, dieses Netzwerk auch wirklich zu pflegen, auch zu gucken: Wie baue ich eigentlich ein belastbares Netzwerk? Wer sind die Personen, mit denen ich auch in 20 Jahren noch gerne zusammenarbeiten möchte, um darauf aufbauend dann entsprechend auch seine Erfolgsstory im Unternehmen aufsetzen zu können. Interviewer:in: Also wirklich sehr spannend und auch schön, dass du dir heute auch die Zeit genommen hast, tatsächlich darüber zu sprechen, was du so alles tust und vor allem auch das tust, wofür du brennst. Weil ich unterschreibe das: Wenn man wirklich zu 100 % auch privat ein bisschen hinter einem Thema steht, dann kann das ja tatsächlich nur alles super erfolgreich werden. Und das Gefühl habe ich auf jeden Fall. Also liebe Lydia, ich bedanke mich bei dir für deine Zeit und für deine wirklich tollen und authentischen Einblicke in die Welt der Nachhaltigkeit und vor allem auch in eure neue GmbH, die sich wirklich dem Thema zu 100 % widmet. Ich wünsche dir da auf jeden Fall alles, alles Gute und ganz viel Erfolg auf deinem weiteren Weg. Lydia: Vielen lieben Dank, Mario. Interviewer:in: Mach's gut. Tschüss. Lydia: Tschüss.